(Gesunde) Tipps fürs Weihnachtsessen

Weihnachten ist unbestritten das schönste Fest des ganzen Jahres. Schon die Adventszeit mit ihrem Lichterglanz und der Vorfreude auf die Feiertage ist nicht nur für Kinder von Höhepunkten durchzogen. Eine Weihnachtsfeier jagt die nächste, Kekse werden gebacken, Geschenke liebevoll besorgt und verpackt, Christmärkte besucht. In der Küche wird gekocht und gebacken. Für viele sind die Weihnachtstage ein Anlass zu Freude und Schlemmerei. Doch Weihnachten muss keine Belastung für Gesundheit und Figur darstellen. Eine gesunde Lebensweise hilft auch während der Feiertage, Gewicht und Fitness im Griff zu behalten.

Weihnachtsmenü Das Weihnachtsessen muss trotz Genuss keine Belastung für Figur und Gesundheit sein. (Foto by: teresaterra / Depositphotos)

Obst und Gemüse

Weihnachtsgans und Butterstollen setzen vielen schon in Gedanken zu. Karge Stoßdiäten frustrieren und bringen kein nachhaltiges Ergebnis. Man sollte sich keinesfalls unter Druck setzen. Eine gesunde Lebensweise wirkt ganzheitlich und lässt sich auch während der Feiertage umsetzen.

Knabbereien müssen nicht unbedingt Kalorienbomben sein

  • Trockenfrüchte sind eine gesunde Alternative als Nascherei und schmecken trotzdem.
  • Und wer gerät beim Anblick rotbäckiger Weihnachtsäpfel nicht ins Schwärmen? Bratäpfel sind zum Beispiel ein fantastisches Dessert, das noch dazu gesund ist.
  • Manchmal reicht es schon, Zutaten einfach auszutauschen. Beim Weihnachtsgebäck werden Weißmehl und Industriezucker problemlos durch Vollkornmehl und Honig ersetzt. Viele traditionelle Rezepte sehen das ohnehin vor.
  • Auch das Festessen selbst muss kein gesundheitliches Desaster sein. Wild statt Gans, mehr Gemüse als frittierte Beilagen und schon stimmt die Balance auf dem Teller.
  • Greift man dennoch traditionell tüchtig zu, sollte bei anderen Mahlzeiten ausgeglichen werden: Morgens ein ballaststoffreiches Müsli statt mehrerer Brötchen, nachmittags ein Stück Stollen weniger, abends ein frischer Salat.

Immer in Bewegung bleiben

Weihnachten bedeutet für viele auch ganz einfach Stress. Das Jahr geht zu Ende, beruflich steht noch einiges an, die Festtage mit der Familie wollen vorbereitet sein. Wenn es draußen unschön nieselt, mag man sich nicht zum Joggen zwingen. Steht das Weihnachtsshopping an, verschiebt man den Termin im Fitnessstudio.

Doch gerade in der dunklen Jahreszeit tut Bewegung an frischer Luft gut. Das Sonnenlicht sollte genutzt werden:

  • Die Vitamin-D-Versorgung wird angekurbelt.
  • Die Stimmung aufgehellt.
  • Kreislauf und Stoffwechsel werden aktiviert.

Schon mit einfachen Spaziergängen kann man einiges für seinen Körper tun. In jedem Fall wirkt die Natur ausgleichend auf das Gemüt und man entgeht womöglich dem Weihnachtsstreit.
Nach einem opulenten Mittagessen ist ein gemeinsamer Spaziergang genau das Richtige. Die Kinder können sich austoben, die Erwachsenen vertreten sich die Beine.

Die Feiertage können auch Anlass sein, die eigene Lebensweise zu überprüfen. Es muss nicht alles auf den Kopf gestellt werden. Kleine Schritte können schon viel bewirken. Jeden Morgen zwei, drei gymnastische Übungen geben Körper wie Seele Schwung und lassen sich gut über einen längeren Zeitraum durchhalten.

Winterspaziergang Schon mit einfachen Spaziergängen, auch im Winter, kann man einiges für seinen Körper tun. (Foto by: bezzznika / Depositphotos)

Gesünder naschen

Schokolade, Kekse & Co. wirken sich, im Übermaß genossen, nicht günstig auf die Gesundheit aus. Nicht zu unterschätzen ist der visuelle Anreiz der hübsch verpackten Täfelchen. Manchmal hilft es schon, einfach umzudekorieren: Äpfel, Nüsse, Orangen und Mandarinen sind absolute Eyecatcher, die Lust auf gesundes Naschen an den Familienabenden machen. Vitamin C schützt zudem vor Erkältungskrankheiten.

Gegen Sodbrennen, das nach üppigen Mahlzeiten nicht selten ist, hilft Karottensaft.

In der Weihnachtszeit kann man auch einmal exotische Früchte, die man sonst nicht kaufen würde, probieren. Warum nicht einfach einmal einen kunterbunten Obstsalat zaubern? Das hebt die Stimmung und tut dem Körper gut.

Als alternative Knabbereien eignen sich auch Dinkelstangen und Reiswaffeln, die es in pikanten und süßen Varianten gibt. Die Ballaststoffe geben außerdem ein Gefühl langanhaltender Sättigung, so dass man sich nicht völlig ausgehungert auf den Festtagsbraten stürzen muss.

Zeit mit der Familie verbringen

Weihnachten sollte vor allem ein Fest der Freude sein, das man gemeinsam mit der Familie und im Freundeskreis begeht. Stress, Zwang und Ärger sollte man vermeiden. Eine vernünftige Planung ist dabei hilfreich. Manchmal hilft es schon, den Fokus etwas zu verschieben: Essen und Geschenke müssen nicht unbedingt ausschließlich im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen. Gemeinsame Spiele, Ausflüge und andere Aktivitäten geben Körper und Geist zwischen den Jahren neuen Schwung. Das Festessen sollte so gestaltet werden, das jeder gerne und ungezwungen daran teilnimmt. Gesundheitliche Kollateralschäden wird niemand wollen.

Rezepttipps für die Weihnachtstage

Vorspeise

Rote Rüben Carpaccio

Garnelencocktail mit Avocado

Gefüllte Tomaten

Rucolasalat mit Huhn

Suppe

Lauchcremesuppe

Zucchinisuppe

Zwiebelsuppe

Erbensuppe

Cremige Selleriesuppe

Hauptspeise

Nudeln mit Mangold und Garnelen

Gebratener Zander mit Chili

Scholle Natur in Knoblauchsauce

Schweinefleisch in Gewürzkruste

Gefüllte Rinderouladen

Dessert

Exotischer Obstsalat

Schokoladensouffle

Topfentorte mit Cranberries


Bewertung: Ø 5,0 (6 Stimmen)

Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 18.12.2014
Überarbeitet am: 18.05.2019

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