Richtige Ernährung bei Gastritis

Bei einer Gastritis ist die Magenschleimhaut entzündet und heilt oft von alleine ab. Es ist wichtig dabei zu wissen was man essen darf, was nicht, was sonst noch hilft, wie eine Hand voll hilfreicher Rezepte.

Gastirits Bauchschmerzen Bei Gastritis ist die Magenschleimhaut entzündet. (Foto by: AndreyPopov / Depositphotos)

Warum ist eine Ernährungsumstellung wichtig?

Eine Gastritis ist eine große Belastung für den Körper, denn der Magen kann nicht in seiner Funktion pausieren, bis er wieder gesund ist. Er muss auch im erkrankten Zustand weiterarbeiten, Nahrung verdauen und parallel dazu seine Entzündung bekämpfen.

Sofern es sich nicht um eine schwere Form handelt, heilt die Gastritis oft schnell wieder ab, allerdings erhöht sie das Risiko von Geschwüren und sogar von Krebs und sollte deswegen ernst genommen werden.

Was darf man essen?

Das Ernährungsprogramm für einen Gastritis-Patienten unterscheidet sich nur geringfügig von dem für Durchfall. Wichtig ist in dieser Zeit auf nährstoffhaltige, leicht verdauliche Nahrung zu setzen, die die angegriffene Magenschleimhaut nicht unnötig reizt.

Gut verträgliche Lebensmittel wären:

Darf man noch würzen?

Essen schmeckt nun einmal am besten gewürzt. Dabei soll darauf geachtet werden, dass nichts den Magen unnötig reizt, wie zum Beispiel mit Kochsalz. Gut zum würzen eigenet sich jedoch noch:

Ernährung Gastritis Leichte Vollkost ist bei Gastritis empfehlenswert. (Foto by: denio109 / Depositphotos)

Was darf man nicht essen?

Es muss während einer Gastritits besonders darauf geachtet werden den Magen nicht zu reizen. Scharfes Essen, Fettige Mahlzeiten, so wie alles andere, bei dem der Magen sich besonders anstregen muss, sind möglichst zu vermeiden. Das beinhaltet zum Großteil schon viele tierische Produkte von Milch bis zum Lachs.

  • Scharfe Gewürze
  • Fleisch und Wurst
  • Milch und Milchprodukte
  • Backwaren und Brot
  • fettreiche Fische
  •  Gemüse und Kartoffeln
  • Kohl
  • Zwiebel
  • Lauch
  • Paprika
  • Pilze
  • Kren
  • frittierte Kartoffeln
  • Nüsse und unreifes Obst
  • Süßigkeiten

Was sonst noch bei Gastritis hilft

Sich Zeit lassen

Langsames Essen und nicht schlingen ist die gesündeste Entscheidung bei Gastritis. Auch sollte man immer genug trinken.

Kleine Portionen

Essen in kleinen Portionen macht Lust auf mehr. Wenn die Nahrungsaufnahme schwerfällt, dann hilft es, lieber etwas weniger zu essen und dafür öfter. Oder man nimmt sich einfach mehr Zeit für die Nahrungsaufnahme.

Genügend trinken

Gastritis sorgt durch Erbrechen für Flüssigkeitsverlust. Dieser soll wieder ausgeglichen werden; das funktioniert aber nur, wenn es sich um die richtige Art von Getränken handelt. Leitungswasser, Mineralwasser ohne Kohlensäure, Früchte- und Kräutertees sind die beste Wahl - je nachdem, was man selber am besten verträgt.

Unsere Rezept Vorschläge bei Gastritis:

Biskuitroulade
Pute asiatisch
Kartoffel-Spinat-Nocken
Rührei mit Rucola und Kräutern
Zucchinicremesuppe


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 09.04.2010
Überarbeitet am: 05.03.2020

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