Mond-Diät

Zugegeben, Mond-Diät klingt ein bisschen nach Hokuspokus oder auch nach Zauberei und Magie, aber die Mond-Diät basiert auf wissenschaftlichen Fakten. Wer nach der Mond-Diät abnehmen will, der muss lediglich zur passenden Zeit das Richtige essen und schon purzeln die Kilos.

Mond Diät Die Mond-Diät ist eng an den Mondkalender gebunden. (Foto by: Lomachevsky / Depositphotos)

Was die Diät verspricht

  • Orientierung an Mondphasen
  • Plan nach Tierkreiszeichen
  • Abnehmen
  • Gewicht halten
  • alltagstauglich
  • kein Kalorienzählen

Dass vieles auf dieser Welt von den einzelnen Phasen des Mondes abhängig ist, dass dürfte jedem bekannt sein. Ebbe und Flut sind ein gutes Beispiel dafür, wie sehr der Mond die Erde beeinflusst. Es gibt aber auch viele Menschen, für die der so genannte Mondkalender sehr wichtig ist.

Die Monddiät richtet sich in ihrer Planung vor allem an die vier Mondphasen. Sie unterscheiden sich nur etwas, jedoch ist es bei allen Phasen wichtig auf Fett zu verzichten und sich ausgewogenen und abwechslungsreich mit Vollkorn, Obst, Gemüse und Mineralstoffe zu versorgen. Fleisch, Fisch und Eier sollten nur sparsam eingeplant werden.

Anleitung zur Mond-Diät

  • Neumond
    In der Neumondphase ist Fasten angesagt. Wenn der Mond am Himmel nicht zu sehen ist, dann gibt es nur Tee, Fruchtsaft mit Wasser verdünnt und natürlich Mineral- und Leitungswasser.
  • Zunehmender Mond
    In dieser Phase sollen Kalorien besonders gut vom Körper aufgenommen und verbrannt werden. In dieser Phase muss man auf Fleisch, Wurst und andere fettreiche Lebensmittel verzichten und soll zu Obst und Gemüse greifen.
  • Vollmond
    Ist der Mond strahlend hell und voll zu sehen, geht es angeblich vor allem dem Stoffwechsel im Körper wirklich gut. Doch anstatt sich hier den Teller zu füllen, soll man wieder zum Fasten zurück gehen.
  • Abnehmender Mond
    In der Phase des abnehmenden Mondes braucht der Körper mehr Energie als sonst, welche man ihm auch zuführen darf. Nun muss man nicht mehr streng fasten, sondern kann es sich gutgehen lassen.

Gesunde Ernährung Mond Diät Im Grunde genommen ist die Mond-Diät eine gesunde und auch ausgewogene Mischkost-Diät. (Foto by: CITAlliance / Depositphotos)

Vorteile der Mond-Diät

  • Kein Kalorien zählen
  • alltagstauglich
  • abwechslungsreiche Ernährung
  • strukturierte Ernährung

Nachteile der Mond-Diät

  • Einfluss des Mondes zweifelhaft
  • keine Einplanung von Bewegung und Sport

Risiken der Mond-Diät

Bedenkliche Nebenwirkungen gibt es bei dieser Diät keine, dennoch kann es nicht schaden sich vor der Durchführung einen ärztlichen Rat zu holen.

Unser Fazit zu dieser Diät

Falls einem die Orientierung an den Mondphasen zusagt oder man sich damit einen Einstieg in Disziplin rund um die Ernährung schaffen möchte, ist einem selbst überlassen. Die Monddiät verlangt keine unmöglichen Aufgaben für den durchschnittlich gesunden Körper.

Wissenschaftlich ist nicht belegt, dass der Mond einen Einfluss auf unseren Körper im Zusammenhang mit der Ernährung hat, daher könnte man auch eine Umstellung der Ernährung ohne den Mond versuchen.

 


Bewertung: Ø 4,6 (12 Stimmen)

Autor: BSc. Barbara Schulz
Infos zum Autor: Ernährungsberaterin und Diätassistentin
Erstellt am: 01.10.2009
Überarbeitet am: 16.06.2020

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