Schwarzer Rettich als Heilpflanze

Der schwarze Rettich wird vor allem bei Rheuma, bei Skorbut, bei Erkältungserkrankungen und bei Gallenbeschwerden eingesetzt. Die Inhaltsstoffe des Schwarzen Rettichs haben eine beruhigende, schleimlösende, krampflösende, antibakterielle und krebhemmende Wirkung auf den Organismus. Besonders der Hustensaft, der aus dieser Pflanze hergestellt wird, ist empfehlenswert.

Schwarzer Rettich als HeilpflanzeSchwarzer Rettich besitzt eine schleimlösende und reinigende Wirkung. (Foto by: sever180 / Depositphotos)

Der schwarze Rettich gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und sie stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet.

Diese Pflanze zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Es handelt sich um eine krautige Pflanze, sie wird bis zu einem Meter hoch, diese besitzt einen scharfen Geschmack und hat rötlich-violette Blüten.

Aus dem schwarzen Rettich wird oftmals Hustensaft hergestellt.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden kann diese Heilpflanze eingesetzt werden:

  • bei Skorbut
  • bei Rheuma
  • bei Gicht
  • Erkältungserkrankungen wie Husten oder Heiserkeit
  • bei einem Gallenleiden
  • gegen Bakterien und Pilze
  • bei Katarrhen der oberen Luftwege
  • bei Verdauungsstörungen
  • bei einer Krebserkrankung
  • bei Atemwegserkrankungen, Bronchitis und bei Krampfhusten.

Für die medizinischen Anwendungen werden die Früchte (Knollen) herangezogen.

Die Wirkung

Der schwarze Rettich beinhaltet folgende Wirkstoffe: Allylsenföl, Vitamin C, Glukosinulate, Mineralstoffe (Magnesium und Selen), ätherisches Öl, Raphanol, Glukoraphain, Senfölglykosid, Mineralsalze (Kalium), Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin A und Rhodanwasserstoffe.

Diese Stoffe haben eine reinigende, schleimlösende, beruhigende, antioxidative, antimikrobielle, antibakterielle, krampflösende, harntreibende und krebhemmende Wirkung auf den Organismus. Außerdem können die Darmbewegungen angeregt werden, die Gallenwege werden entkrampft, die Atemwege werden frei, die Muskulatur wird positiv beeinflusst, die Bildung von Magensaft wird gesteigert und der Gallenfluss wird gefördert (Vorbeugung Gallensteine).


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