Erkältungsviren haben Hochsaison

Husten, Schnupfen, Halsweh, Kopf- und Gliederschmerzen sind die häufigsten Symptome einer Erkältung. Besonders im Herbst und Winter haben Erkältungsviren Hochsaison. Minimieren lässt sich die Ansteckungsgefahr durch ein starkes Immunsystem und diverse vorbeugende Maßnahmen.

ErkältungsvirenBesonders in der kalten Jahreszeit haben Erkältungsviren Hochsaison. (Foto by: ginasanders / Depositphotos)

Im Herbst und Winter leiden besonders viele Menschen an Erkältungsbeschwerden. Der Grund hierfür ist leicht zu erklären. Im Vergleich zu den vorangegangenen Temperaturen des Sommers kommt es zu einem starken Temperaturabfall. Der Körper ist den plötzlich auftretenden Differenzen im Freien nicht gewachsen, das eigentlich solide Immunsystem wird geschwächt. Besonders Kleinkinder, alte und ohnehin kranke Menschen sind besonders anfällig für eine Erkältung.

Vorsicht: Ansteckungsgefahr

Die Ansteckungsgefahr lauert überall dort, wo sich Erkältungsviren befinden. Dies können öffentliche Räume, Verkehrsmittel, aber auch die eigene Wohnung sein, sofern ein Familienmitglied bereits an einer Erkältung leidet. Besonders riskant wird es dort, wo Menschen sehr eng beieinander stehen oder sitzen, beispielsweise in der Bahn, in der Schulklasse oder im Warteraum der Arztpraxis.

Symptome einer Erkältung

Haben die Erkältungsviren den Körper "erwischt", konzentriert das Immunsystem seine gesamte Kraft auf die Bekämpfung derselben. Dies kostet Kraft, deshalb fühlt sich der Erkältete im Allgemeinen schwach und ist weniger leistungsfähig. Typische belastende Signale sind:

Ab wann zum Arzt?

Immer wieder stellt sich die Frage, wann man mit einer Erkältung im Bett bleiben beziehungsweise den Arzt aufsuchen muss. Grundsätzlich sollte der Betroffene auf die Signale des Körpers hören. Fühlt man sich so schwach, dass das Arbeiten nicht möglich erscheint, ist Schonung angesagt. Ein bis zwei Tage können oft schon ausreichen. Es ist wichtig eine Erkältung ordentlich auszukurieren, sonst können ernstzunehmende Erkrankungen, wie eine Lungenentzündung, die Folge sein. Der Aufenthalt im Freien in angemessener Kleidung kann den Heilungsprozess sogar unterstützen.

Hausmittel gegen die Erkältung

Der Volksmund behauptet, eine normale Erkältung dauert ohne Behandlung 7 Tage und mit Behandlung eine Woche. Diese Behauptung ist wahr. Erst nach 7 Tagen hat der Körper ausreichend Abwehrkörper gebildet, um die Erkältungsviren auszuschalten. Dennoch kann der Betroffene unterstützend eingreifen, um die Schmerzen zu lindern und die Viren aus dem Körper zu schleusen. Das Inhalieren mit Thymian-, Kamille- oder Salbeitinkturen befeuchtet die Schleimhäute und wirkt desinfizierend.

So bekämpfen fühlen Sie sich schnell besser

  • Wer erkältet ist, sollte viel trinken. Ob warme oder kalte Getränke bevorzugt werden, entscheidet jeder selbst.
  • Auf Alkohol und Kaffee ist während der Erkältungszeit zu verzichten. Sie würden die ohnehin gereizte Rachenschleimhaut zusätzlich angreifen.
  • Auch das Rauchen ist tabu, es belastet die oberen Atemwege ebenso wie die Lunge. Ein geschwächtes Immunsystem benötigt Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Aus diesem Grunde sollte auf eine abwechlungsreiche Ernährung geachtet werden.

Immunsystem stärken

Immunsystem stärkenEin starkes Abwehrsystem ist der beste Schutz vor Erkältungen. (Foto by: gpointstudio / Depositphotos)

Für ein starkes Immunsystem kann man einiges tun:

Beheizte Räume sollten etwa jede Stunde einmal gelüftet werden, damit die trockene Luft angefeuchtet wird.

Außerdem sollte gerade bei anfälligen Personen und Kindern auf eine angemessene Bekleidung geachtet werden. Insbesondere der Kopf und die Füße sind vor dem Auskühlen zu schützen. Das regelmäßige, sorgfältige Händewaschen beugt der Übertragung von Krankheitserregern vor.


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