Salbei als Heilpflanze

Der Salbei wird besonders bei Entzündungen aller Art, bei Erkrankungen der Atemwege, bei Frauenbeschwerden und bei Gelenkserkrankungen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze haben eine schmerzstillende, entzündungshemmende, stärkende, schweißregulierende, antibakterielle, harntreibende und krampflösende Wirkung auf den Organismus.

Salbei als HeilpflanzeAls wirksames Mittel bei Entzündungen aller Art wirkt Salbei. (Foto by: photodesign / Depositphotos)

Diese Pflanze stammt aus der Familie der Lippenblütengewächse und sie kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum (aus den Gebirgen in Südeuropa).

Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: es handelt sich um einen ausdauernden Halbstrauch, diese Pflanze trägt schmale Blätter und hellviolette Blüten. Im Mai oder im September werden die Blätter gesammelt und verarbeitet.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden wird diese Heilpflanze eingesetzt: bei Blähungen, Darmentzündungen, Drüsenerkrankungen, Durchfall, Verstopfung, bei Mundgeruch, bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Fußschweiß, bei einem grippalen Infekt, bei Halsentzündungen (Heiserkeit), Bronchitis, Keuchhusten, Husten, Magen-Darm-Beschwerden, bei einer Gallenschwäche, bei einem Kehlkopfkatarrh, bei einer Lungenschwäche, bei einer Mandelentzündung, bei Gesichtsrose, Rotlauf (Wundrose, Erysipel), Gürtelrose, Ekzemen, bei Nachtschweiß, bei andauernder Müdigkeit, Haarausfall, bei Zahnfleischerkrankungen (Zahnfleischbluten), Appetitlosigkeit, Diabetes, Gicht, Rheuma, Weissfluss, Insektenstichen, bei eitrigen Geschwüren, bei schlecht heilenden Wunden, bei einer Nervenschwäche (Depressionen, Vergesslichkeit), bei Wechseljahrsbeschwerden (Hitzewallungen), Menstruationsbeschwerden und bei Übergewicht.

Die Blätter und die Blüten werden für die Anwendungen herangezogen. Vor einer solchen Behandlung sollte ein Arzt konsultiert werden, weil eine Überdosierung zu Vergiftungen führen kann.

Die Wirkung

Die Pflanze besitzt folgende Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Salviol, Salven, Betulin, Asparagin, Bitterstoffe, Borneol, Carnosinsäure, Zineol, Flavonoide, Fumarsäure, Gerbstoffe, Gerbsäure, Harz, Ledol, Limonen, Menthol, Östrogenartige Stoffe, Oleanolsäure, Pinen, Sabinol, Salizylsäure, Saponine, Terpineol, Thujon, Thymol, Zink und Vitamine.

Diese Stoffe wirken desinfizierend, entzündungshemmend, stärkend, schweißregulierend, adstringierend, antibakteriell, blutstillend, harntreibend, krampflösend, beruhigend und tonisierend auf den Körper.

So reinigt Salbei das Blut, sorgt für Linderung bei Atemwegsbeschwerden sowie bei Magen- und Darmentzündungen, wirkt positiv bei Erklätlungen und krankhaftem Schwitzen. Außerdem kann er bei Hautentzündungen und Hämorrhoiden angewendet werden.

Zudem werden die Atemwege und das Immunsytem gestärkt, das Gedächtnis wird leistungsfähiger, Wechseljahrsbeschwerden können gelindert werden und entzündete Bereiche können schneller geheilt werden.

Salbeitee ist als Gurgelanwendung bei Halsentzündungen sehr beliebt, auch bei Zahnfleischentzündungen kann dieser als Spülung helfen.

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