Thymian als Heilpflanze

Diese Pflanze ist besonders als Gewürz aus der Küche bekannt, aber diese hat auch einige wertvolle Wirkungen auf den Körper. Thymian wird vor allem bei Erkrankungen der Atemwege, bei einer Verdauungsschwäche oder bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze wirken beruhigend, blutstillend, desinfizierend, entzündungshemmend, schleimlösend, schmerzstillend und krampflösend auf unseren Körper.

Thymian als Heilpflanze Thymian wird gerne bei Erkrankungen der Atemwege angewendet. (Foto by: Katyjay / Depositphotos)

Steckbrief, Merkmale

Diese Pflanze gehört der Familie der Lippenblütengewächse an und diese stammt ursprünglich aus Europa und aus den Mittelmeerländern.

Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: es handelt sich um einen mehrjährigen Strauch, dieser wird bis zu 50 cm hoch und er trägt kleine hellrosarote Blüten.

Sammelzeitraum

Von Juni bis Oktober werden die Blätter gesammelt und verarbeitet.

Inhaltsstoffe

Diese Pflanze hat folgende Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Thymol, Kampfer, Cymol, Carvacrol, Zineol, Geraniol, Limonen, Linalool, Menthon, Terpinen, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Cumarine, Harz, Saponin, Salicylate, Pentosane, Stigmasterol, Beta-Sitosterol und Zink.

Die Wirkung

Diese Stoffe wirken anregend, antibakteriell, beruhigend, blutstillend, entwässernd, fiebersenkend, desinfizierend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend und tonisierend auf den Körper.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden wird diese Pflanze eingesetzt: bei Erkrankungen der Atemwege (Bronchitis, Husten, Keuchhusten, Reizhusten, Krampfhusten, Asthma, Halsentzündung, Heiserkeit, Kehlkopfkatarrh, Luftröhrenkatarrh), bei einer Erkältung, Zahnfleischentzündung, Verdauungsschwäche, bei Sodbrennen, Blähungen, Magenbeschwerden, Durchfall, Mundgeruch, bei einer Leberschwäche, bei Rheuma, Gicht, bei einer Nierenentzündung, Blasenentzündung, bei Menstruationsbeschwerden, Unterleibserkrankungen, bei einer Nervenschwäche, bei Schlaflosigkeit, Epilepsie, Verstauchungen, Verrenkungen, Quetschungen, Gelenkschmerzen, Wechseljahrsbeschwerden, bei schwer heilenden Wunden, Ekzemen, Schnittwunden, Furunkeln, Gesichtsrose, Rotlauf (Wundrose, Erysipel) und bei einer Gürtelrose.

Zudem kann die Menstruation gefördert werden, der Eisprung unterstützt, er hat eine belebende Wirkung auf den Magen, die Nieren werden positiv beeinflusst, die Geburt kann durch die Einnahme erleichtert werden und die Atemwege werden frei.

Die Blätter werden für die medizinische Anwendung herangezogen. Vorbeugend gegen Erkältungen kann Thymiantee über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen hinweg getrunken werden. Auch in Form eines Bades oder als Küchenkraut wirkt Thymian sehr positiv.


Bewertung: Ø 4,8 (8 Stimmen)

Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 28.01.2010
Überarbeitet am: 23.04.2016

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Moringa

Moringa

Als Superfood und Heilpflanze hat Moringa einiges zu bieten. Was man alles damit behandeln kann, erfahren Sie hier.

weiterlesen
Kardamom

Kardamom

Kardamom ist nicht nur ein beliebtes Gewürz, auch bei zahlreichen Krankheiten und Beschwerden kann Kardamom als Heilpflanze angewendet werden.

weiterlesen
Honig: gesundes und flüssiges Gold

Honig: gesundes und flüssiges Gold

Honig ist nicht nur eine Alternative zu Zucker, Honig wird auch als Naturheilmittel zur Behandlung von inneren und äußeren Erkrankungen verwendet.

weiterlesen

User Kommentare