Pestwurz als Heilpflanze

Diese Heilpflanze wird besonders bei Kopfschmerzen (Migräne), bei Atemwegserkrankungen und bei Gelenkserkrankungen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe der Pestwurz wirken entzündungshemmend, beruhigend, krampflösend, schleimlösend und schmerzstillend auf den Körper. Zudem ist die Pestwurz ein bewährtes Mittel gegen verschiedene Allergien wie z.B. Heuschnupfen.

Pestwurz als Heilpflanze Die Heilpflanze Pestwurz wird unter anderem bei Kopfschmerzen oder Atemwegserkrankungen angewendet. (Foto by: hlavkom / Depositphotos)

Die Pestwurz kommt aus der Familie der Korbblütengewächse und stammt ursprünglich aus Mittel- und Nordeuropa. Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: die Pflanze wird bis zu 115 cm hoch (oftmals kleiner), sie trägt herzförmige Blätter und bizarre Blüten (rötliche Blütenköpfe). Von Mai bis August wird der Wurzelstock eingesammelt und verarbeitet.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden bzw. Krankheitsbildern kann diese Pflanze eingesetzt werden: bei Atemwegserkrankungen (Atemnot, Bronchialasthma, Bronchitis), Entzündungen der Harnwege, bei Fallsucht, Fieber, bei einem Gallen- und Leberleiden (Leberschwäche), bei Geschwüren, Gicht, Rheuma, bei einer Herzschwäche, Hautkrankheiten, Heuschnupfen, Magen-Darm-Beschwerden (Reizmagen, Reizdarmsyndrom), bei Menstruationsstörungen, Verstauchungen, bei offenen Wunden, bei diversen Allergien, Kopfschmerzen (Migräne) und bei verschiedenen Entzündungen.

Für die diversen Anwendungen wird lediglich der Wurzelstock verwendet.

Die Wirkung

Diese Heilpflanze enthält ätherische Öle, Petasin, Schleimstoffe, Polyphenole, Alkaloide, Pyrrolizidinalkaloide und Beta-Sitosterol.

Die Inhaltsstoffe wirken beruhigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend und schweißtreibend auf den Körper.

Zudem wird die Menstruation gefördert, Kopfschmerzen aller Art können gelindert werden (Entkrampfung der Blutgefässe im Gehirn), Atemwegserkrankungen können durch die Einnahme erfolgreich behandelt werden (entkrampfende Wirkung), das Verdauungssystem wird unterstützt und die Wundheilung kann beschleunigt werden.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 27.01.2010
Überarbeitet am: 13.02.2016

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