Bärlauch (Gesundes Heil- und Gewürzkraut)

Bärlauch ist besonders in der Küche bekannt. Jedoch zeigt diese Plfanze auch in der Medizin ihre Wirkung. Hier findet man die besten Verwendungen, worauf man achten sollte, wann man Bärlauch meiden sollte, und vieles mehr.

Heilpflanze Bärlauch Die Heilpflanze Bärlauch eignet sich vor allem für eine Frühjahrskur. (Foto by: Svtdep / Depositphotos)

Schnellfakten über Bärlauch

  • In der Küche
    Bärlauch schmeckt zu einer großen Vielfalt an Gerichten. Egal ob nun Suppen, Salaten, Aufstriche, Pesto oder Nudeln, es findet überall seinen Platz.
  • Nährstoffe
    Die wichtigsten Nährstoffe in Bärlauch sind vor allem Silfide, aber auch Eisen, { link("ATT",94, "Vitamin C") }}, Natrium, Kalium, Magnesium und vieles mehr.
  • In der Medizin
    Auch in der Medizin kann Bärlauch gezielt Wirkung zeigen. Besonders bei Bluthochdruck, Verdauungsstörungen oder bei Hautausschlägen kann Bärlauch angewendet werden.
  • In der Botanik
    Der Bärlauch gehört zur Familie der Zwiebelgewächse und ist somit ein naher Verwandter von Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch.
  • Weitere Effekte
    Geruch: würzig und intensiv
    Geschmack: aromatisch

Welche positiven Wirkungen hat Bärlauch?

Im Bereich der Verdauung kann Bärlauch oftmals gegen Blähungen , Völlegefühl und auch Durchfall, lindernde Wirkungen erreichen.

Bärlauch kann in anderen Bereichen fördernd für das körperliche Wohlbefinden sein. Bei vielen Beschwerden wirkt es:

  • durchblutungsfördernd
  • harntreibend
  • desinfizierend
  • schleimlösend
  • appetitanregend
  • entzündungshemmend
  • entschlackend
  • antibiotisch

Zudem kann dieser das Immunsystem stärken, den Blutzucker- und den Cholesterinspiegel senken, Pilzinfektionen (Darmparasiten) hemmen und den Stoffwechsel anregen.

Weitere Anwendungsgebiete: bei Bluthochdruck, Hautausschlägen und bei Bronchitis.

Wann sollte man auf Bärlauch verzichten?

Bärlauch in der Schwangerschaft und Stillzeit

In der Schwangerschaft sollte Bärlauch nur vorsichtig verwendet werden. Werden große Mengen von Bärlauch verzehrt kann dieser eine Frühgeburt auslösen. Außerdem ist es wichtig, die Blätter vorher gründlich zu waschen.

Auch in der Stillzeit ist dieser mit Vorsicht zu genießen, denn die Inhaltsstoffe können in die Muttermilch übergehen und beim Baby Blähungen verursachen.

Bärlauch in der Küche

Vor allem in der Küche ist Bärlauch sehr beliebt. So können daraus zahlreiche Gerichte, wie Suppen, Salate, Aufstriche, Saucen, Pesto oder Bärlauch-Bandnudeln  gezaubert werden.

Nährwerte

Hauptwirkstoffe sind Sulfide, die auch in Knoblauch und Zwiebel zu finden sind. Wird der Bärlauch zerkaut, werden daraus sogenannte Sulfensäuren, die eine Vorstufe zu einem Wirkstoff bilden, der ein effektives Medikament gegen Pilze und Bakterien ist.

Weitere Inhaltsstoffe von Bärlauch sind Alliin, ein hoher Anteil an Vitamin C, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Mangan, Methanthiol und sekundäre Pflanzenstoffe.

LINKTIPP: Bärlauchrezepte und Hausmittel

Bärlauch erkennen: Unterschied zwischen Bärlauch und Maiglöckchen

Wenn man den Bärlauch selbst pflücken möchte, sollte man bedenken, dass dieser dem giftigen Maiglöckchen oder oft auch mit der giftigen Herbstzeitlosen verwechselt wird! Tipp: Das Blatt des Bärlauchs zwischen den Fingern reiben - handelt es sich um echten Bärlauch, sollte es nach Knoblauch riechen. Bei Unsicherheit am besten nicht essen.

In diesem Video wird erklärt, wie man Wildkräuter richtig sammelt:


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 05.01.2010
Überarbeitet am: 29.04.2020

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