Pfefferminze: erfrischend gesunde Heilpflanze

Diese bekannte Pflanze wird nicht nur gegen Mundgeruch verwendet, sondern kann auch bei einer Erkältung, bei Magenbeschwerden und bei Gelenksproblemen eingesetzt werden. Die Inhaltsstoffe von dieser wirken entzündungshemmend, keimtötend, schmerzstillend und antibakteriell auf den Organismus.

Heilpflanze PfefferminzePfefferminze wirkt antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend auf unseren Körper. (Foto by: Miro-Novak / Depositphotos)

Der Pfefferminz kommt aus der Familie der Lippenblütengewächse und dieser stammt ursprünglich aus England. Diese Pflanze zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: er wird bis zu 90 cm hoch, er ist eine krautartige Pflanze, dieser trägt weiß-rosarote Blüten und längliche dunkelgrüne Blätter.

Im Frühsommer werden die Blätter eingesammelt und verarbeitet.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden bzw. Krankheitsbildern kann diese Pflanze eingesetzt werden: bei Erkältungen, Schnupfen, Husten, Grippe, Appetitlosigkeit, Magenschmerzen (Magenkrämpfen), Übelkeit, Brechreiz, bei einer Verdauungsschwäche, Blähungen, Durchfallerkrankungen, Gallenbeschwerden, bei einem starken Mundgeruch, bei einer Nierenschwäche, Herzschwäche, bei Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Nervenschmerzen, bei Gelenksproblemen (Ischias, Hexenschuss, Rheuma, Muskelverspannungen), bei Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden und bei schlecht heilenden Wunden.

Die Blätter werden für die verschiedenen Anwendungen herangezogen. Vor einer Behandlung sollte ein Arzt konsultiert werden, da diese Pflanze nicht in jedem Bereich verwendet werden darf.

Die Wirkung

Diese Heilpflanze enthält ätherische Öle (Menthol), Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Enzyme und Valeriansäure.

Diese Stoffe wirken antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend, keimtötend, galletreibend, krampflösend, schmerzstillend und tonisierend auf den Organismus. Zudem können Kopfschmerzen effektiv bekämpft werden, die Ausschüttung von Gallensaft wird begünstigt, die Verdauungstätigkeit wird gestärkt, diverse Krämpfe können gelöst werden (Magen-Darm-Bereich), Erkältungen können schneller überwunden werden, verschiedene Schmerzen (Gelenkschmerzen, Muskelverspannungen) werden gelindert und die Atmung kann erleichtert werden.

Tipps für die Anwendung

Bad bei Erkältungskrankheiten

Zehn Tropfen Pfefferminzöl in das 38 Grad heiße Badewasser geben. Die Badedauer sollte 20 Minuten nicht überschreiten.

Auflagen für reine Haut

Pfefferminzblätter auf ein reines Leinentuch geben und direkt auf die Haut legen. Dies wirkt vor allem erfrischend und hautreinigend, zudem kann diese Packung bei Entzündungen helfen.

Pfefferminzöl selbst hergestellt

Man füllt zwei Hand voll frischer Pfefferminze in eine durchsichtige Flasche und übergießt diese anschließend mit einem halben Liter Pflanzenöl (zum Beispiel Olivenöl). Für sechs Wochen an einen warmen Ort stellen, danach abseihen und die Rückstände gut auspressen. In einer dunklen, luftdicht verschließbaren Flasche aufbewahren. Auf Stirn und Schläfen aufgetragen wirkt Pfefferminzöl sehr gut gegen Kopfschmerzen.

Tee

Dazu werden ein bis zwei Teelöffel Pfefferminzblätter mit 200 Milliliter kochend heißem Wasser übergossen. Den Tee zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Empfehlenswert sind drei Tassen pro Tag. Vorsicht! Bei innerer Anwendung kann das Kraut bei zu hohen Dosierungen giftig sein!


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