Pfefferminze: erfrischend gesunde Heilpflanze

Die Heilpflanze Pfefferminze wird bei Mundgeruch, bei einer Erkältung, bei Magenbeschwerden und bei Gelenksproblemen eingesetzt. Doch sie kann noch vieles mehr.

Heilpflanze Pfefferminze Pfefferminze wirkt antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend auf unseren Körper. (Foto by: Miro-Novak / Depositphotos)

Schnellfakten über Pfefferminze

  • In der Küche
    Salate, Nachspeisen, Smoothies und natürlich der Tee, lieben es mit Pfefferminz verfeinert zu werden. Die Pflanze bringt eine Schwung von Frische und Beruhigung.
  • Nährstoffe
    Diese Heilpflanze enthält ätherische Öle (Menthol), Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Enzyme und Valeriansäure.
  • In der Medizin
    Die Stoffe der Pfefferminze haben oft positive Wirkungen auf Muskulatur, Magen, Darm, Atemwege und helfen bei Kopfschmerzen.
  • In der Botanik
    Der Pfefferminz kommt aus der Familie der Lippenblütengewächse und dieser stammt ursprünglich aus England.

Welche positiven Wirkungen hat Pfefferminze ?

Magen und Darm

Pfefferminz zur Linderung von Magen und Darmproblemen ist schon lange eine beliebte Methode in der Heilpflanzenkunde. Angefangen von Magenkrämpfen, über Übelkeit, Blähungen und Durchfallerkrankungen, bis hin zu Gastritis, können eine Vielzahl an Erkrankungen gelindert werden.
Pfefferminz beinhaltet eine Zutat namens Menthol, welche beruhigende Wirkungen auf beleidigte Mägen aufweisen kann und die Muskeln des Verdauungstraktes beruhigt.   

Gehirnleistung

Das Aroma von Pfefferminzölen kann die Aufmerksamkeit erhöhen und senkt Frust, Angst und Müdigkeit. Studien untersuchten diese Funktion an jungen Erwachsenen vor einer Prüfung. Es fehlt dazu jedoch noch an einigen genaueren Studien um den Effekt vollständig zu bestätigen.

Schmerzlinderung beim Stillen

Beim Stillen  kann es zu Reizungen der Brustwarzen kommen, welche schmerzen und rissig werden können. Minzöl oder Gel kann helfen die Schmerzen zu lindern und die Haut zu beruhigen.

Mundgeruch

Viele erfrischene Kaugummis und Lutschpastillen sind mit Pfefferminzgeschmack ausgerüstet und werben auch damit, dass sie den Mundgeruch vertreiben. Solche Mittel überdecken den Geruch jedoch nur für einen kurzen Zeitraum und können die Bakterien, welche diesen verursachen, nicht beseitigen.

Jedoch kann das Trinken von Pfefferminztee und das Kauen von frischen Blättern den Mundgerauch für einen weitaus längeren Zeitraum beseitigen und die Bakterien abtöten.

Wann sollte man auf Pfefferminze verzichten?

  • Allergische Reaktion
    Beim Großteil der Einsätze ist die Verwendung von Pfefferminze auf Haut oder bei Einnahme durch den Mund völlig unbedenklich. Wichtig ist es jedoch darauf zu achten, ob es eventuell zu allergischen Reaktionen kommt. Mögliche Reaktionen beinhalten ein Anschwellen von Zunge und Lippen, Atemprobleme, sowie Hautausschläge.
  • Dosierung beachten
    Das Wichtigste bei der Einnahme von Pfefferminzmitteln wie Pfefferminzöl ist die Dosierung. Zu viel Pfefferminzöl kann auch zu Problemen mit der Verdauung führen und bei sehr starker Dosierung auch giftige Eigenschaften haben, die sich auf die Nieren  ausweiten.
  • Kinder und Babys
    Auch sollte man Pfeffermzöl nicht an Babys oder Kleinkindern anwenden. Das Menthol kann unerwünschte Nebeneffekte verursachen und den Kindern schaden.

Pfefferminze in der Küche

  • Pfefferminze ist eine großartige Ergänzung zum Verfeinern einer Vielzahl an Speisen. Desserts, Suppen, Salate und erfrischende Getränke profitieren oftmals von der Pflanze.
  • Die Stoffe der Pfefferminzplfanze wirken antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend, keimtötend, galletreibend, krampflösend, schmerzstillend und tonisierend auf den Organismus.

LINKTIPP: Vielfältige Verwendungszwecke für Pfefferminze


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 27.01.2010
Überarbeitet am: 04.05.2020

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