Kümmel als Heilpflanze

Der Kümmel wird vor allem als Gewürz verwendet, aber diese Pflanze hat auch einige positive Wirkungen auf den Körper. Dieser wird vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden, bei Kreislaufproblemen und bei Appetitlosigkeit eingesetzt. Die Inhaltsstoffe des Kümmels wirken krampflösend, entwässernd, harntreibend und beruhigend auf den Körper ein.

Kümmel als HeilpflanzeDie Heilpflanze Kümmel wird vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden angewendet. (Foto by: Dionisvera / Depositphotos)

Diese Pflanze stammt aus der Familie der Doldenblütler und sie kommt ursprünglich aus Eurasien. Der Kümmel besitzt folgende Merkmale:

  • er wird bis zu einem Meter hoch
  • hat weiße Blüten
  • besitzt einen besonderen Geschmack sowie ein außergewöhnliches Aroma

Die Früchte werden von Juli bis August gesammelt und weiterverarbeitet.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden kann diese Pflanze eingesetzt werden: bei Husten, Zahnschmerzen und Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, bei einer starken Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmbeschwerden (Darmentgiftung, Darmkolik, Darmträgheit), Magenproblemen, Kreislaufbeschwerden (Schwindelgefühle), bei nervösen Herzbeschwerden, bei Verstopfung, bei Durchblutungsstörungen, bei geschwollenen Händen und Füßen (Rheuma und Gicht), bei Pilzen und Bakterien (Infektionen), bei Sodbrennen und bei Völlegefühl.

Für die verschiedenen Anwendungen werden die Samen und die Wurzel herangezogen.

Die Wirkung

Diese Heilpflanze enthält folgende Inhaltsstoffe: ätherische Öle (Carvon und Limonen), Fettsäuren, Eiweißstoffe, Kohlenhydrate, Gerbstoffe und Zellulose.

Diese wirken entwässernd, harntreibend, beruhigend, wachstumshemmende und krampflösend auf den Körper.

Zudem kann der Kreislauf gestärkt werden, die Verdauung wird reguliert, es kommt zu einer vermehrten Freisetzung von Gallensäure, die Milchproduktion wird gefördert, die Magensaftproduktion wird beeinflusst (erhöht sich), die Durchblutung und der Appetit werden angeregt.

Studien zeigen, dass die ätherischen Öle eine antikanzerogene Wirkung besitzen, so können diese das Wachstum von Krebs hemmen.

Kümmelsäckchen bei Bauchschmerzen

Dazu gibt man eine handvoll Kümmelsamen in ein Leinensäckchen und erwärmt es kurz in heißem Wasser. Danach das Säckchen für einige Minuten auf den Bauch legen (Vorsicht, dass das Säckchen nicht zu heiß ist!) Vor allem bei Bauchkoliken von Babys ist dies ein wirksames Hausmittel. Die Anwendung sollte mehrmals täglich wiederholt werden.

Kümmeltee gegen Bauchschmerzen, Völlegefühl und Blähungen

Dazu werden ein Esslöffel Kümmelsamen mit 200 Milliliter kochend heißem Wasser aufgegossen, den Tee 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Empfehlenswert ist zu jeder Mahlzeit eine Tasse zu trinken.


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