Gelber Enzian als Heilpflanze

Diese geschützte Pflanzenart ist ein Verwandter des bekannten blauen Enzians, aber verfügt über mehr Heilkräfte. Besonders bei Appetitlosigkeit, bei Magenbeschwerden, bei Verdauungsbeschwerden und bei Herzbeschwerden wird diese Pflanze verwendet.

Gelber Enzian HeilpflanzeDie Heilpflanze gelber Enzian ist eine geschützte Pflanzenart. (Foto by: Christian / Depositphotos)

Diese Pflanze gehört der Familie der Enziangewächse an und diese stammt ursprünglich aus den Bergen und den Alpen (typische Gebirgspflanze), daher vor allem aus den Pyrenäen, Alpen, Jura, Vogesen, Schwarzwald, Apennin, Sardinien, Korsika, Balkan und Karpaten.

Er zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • er gehört zu den geschützten Arten
  • wird bis zu 1.5 Meter hoch
  • ist eine mehrjährige Pflanze
  • wächst sehr langsam
  • er hat große und spitzeförmige Blätter
  • er besitzt gelbe Blüten.

Die Pflanzenteile werden im März, April, August und im September gesammelt und verarbeitet.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden kann der Enzian verwendet werden: bei Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, bei Erkrankungen der Leber und der Milz, Verdauungsbeschwerden (Völlegefühl, Blähungen), Magen-Darm-Beschwerden, Fieber, Schnupfen, Sodbrennen, Verstopfung, Rheuma, Herzbeschwerden, Blutarmut, Ohnmacht, Durchblutungsstörungen (kalte Hände, kalte Füße), Schwindel und Krampfadern.

Die Enzianwurzel, die getrockneten und die unterirdischen Teile der Pflanze werden für die Anwendungen verwendet. Für einen Tee benötigt man einen halben Teelöffel Enzianwurzel und diese wird mit einer Tasse heißem Wasser übergossen. Der Tee sollte zehn Minuten ziehen können und man sollte diesen ca. dreimal pro Tag aufnehmen.

Die Wirkung

Der gelbe Enzian enthält Secoiridoide, Gentiopicrosid, Phytosterole, Phenolcarbonsäuren, Trisaccharide (Gentianose), Polysaccharide (Pektin), Swertiamarin, Swerosid, Amarogentin, Xanthone, Gentisin, Isogentisin, Gerbsäure, Zink, Insulin und Gcntiosid (Schleimstoffe, Gerbstoffe, Bittestoffe).

Diese Inhaltsstoffe wirken antibakteriell, tonisierend, blutbildend, blutstillend und beruhigend auf den Organismus ein. Zudem fördern diese die Menstruationsblutung, den Speichel-, Magensaft- und Gallenfluss und die Verdauung wird beruhigt und positiv beeinflusst.


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