Betelnuss als Heilpflanze: Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung

Die Betelnuss ist ein Produkt der Betelpalme und besonders das Betelkauen (Samen wird gekaut) ist bekannt. Der Körper wird angeregt und auf eine bestimmte Weise stimuliert. Dabei handelt es sich eigentlich um keine Nuss, sondern eine Beere.

Betelnuss als Heilpflanze Oftmals werden die Samen der Betelnuss gekaut (geröstet und gekocht), was anregend wirkt. (Foto by: prizzz / Depositphotos)

Schnellfakten über Betelnuss

  • In der Küche
    Die Pflanzenteile, die verwendet werden sind die Betelnüsse. Oftmals werden die Samen gekaut (geröstet und gekocht) und somit kann eine anregende Wirkung erzielt werden.
  • Inhaltsstoffe
    Die Früchte dieser Pflanze enthalten Alkaloide (Arecolin, Arecaidin, Guvacin, Guvacolin), Harze, Kohlenhydrate, Proteine, Mineralstoffe und Gerbstoffe.
  • In der Medizin
    Die Betelnuss ist vor allem für ihre berauschenden und aphrodisierenden Wirkungen bekannt.
  • In der Botanik
    Diese Kulturpflanze stammt aus Indien, wird bis zu 30 Meter hoch, besitzt sehr fettreiche Früchte (orange, gelb oder rot) und im Inneren von diesen, befindet sich die Betelnuss (Samen).

Welche positiven Wirkungen hat Betelnuss?

Bei folgenden Krankheitsbildern kann die Betelnuss eingesetzt werden:

Generell wird das zentrale Nervensystem angeregt, der Speichel- und Schweißfluss werden gesteigert, die Darmtätigkeit kommt in Schwung, durch das Kauen dieser Nüsse bzw. Samen (Pflanze) wird das  Zahn- und Gaumenfleisch gestärkt, das Nervensystem wird angeregt, eine abführende Wirkung kann eintreten (harntreibend) und es kann zu einer wohltuenden Entspannung kommen.

Zudem kann durch die Einnahme ein anregendes, berauschendes und euphorisierendes Gefühl eintreten.

Wann sollte man auf Betelnuss verzichten?

Leider weist die Betelnuss eine große Anzahl an Risiken auf. So kann sie eine Vielzahl an bestehenden Krankheiten verstärken. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Betelnuss fast alle vorhandenen Organe beeinflusst: Das Gehirn, die Lungen, den Verdauungstrakt und die Fortpflanzungsorgane.  
Mögliche Nebenwirkungen der Betelnuss umfassen:  

Ebenfalls kann der Verzehr von Betelnuss während einer Schwangerschaft Konsequenzen für das ungeborene Kind haben.
 

 


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 12.01.2010
Überarbeitet am: 16.06.2020

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