Lavendel als Heilpflanze

Der Lavendel ist eine bekannte Heilpflanze und wird vor allem bei Verdauungsbeschwerden, bei Erschöpfungszuständen, bei Erkältungserkrankungen und bei chronischen Entzündungen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe wirken harntreibend, krampflösend, beruhigend und antiseptisch auf den Körper ein.

Heilpflanze LavendelDie Heilpflanze Lavendel ist vor allem für seine beruhigende Wirkung bekannt. (Foto by: kavita / Depositphotos)

Diese bekannte Heilpflanze stammt aus der Familie der Lippenblütengewächse und diese kommt ursprünglich aus Südeuropa. Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • sie wird bis zu einem Meter hoch
  • hat lanzettlich-förmige Blätter
  • hat violette Blüten

Von Juli bis August werden die Blüten eingesammelt und verarbeitet.

Die Anwendung

Diese Pflanze wird bei folgenden Beschwerden eingesetzt: bei Asthma, Erschöpfungszuständen, Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Husten, Kreislaufschwäche, Hysterie, Zahnschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Magenkrämpfe, Migräne, Nervosität, Nervenschwäche, Neuralgien, Rheuma, Neuralgien, Ohrenbeschwerden, bei einem Schlaganfall, Schuppenflechte, Schwindel, Lähmungen, Magen-Darm-Beschwerden, Schlaflosigkeit, Augenbeschwerden, Erbrechen, gereizte Nasenschleimhäute, Gliederschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Wasseransammlungen, entzündeten Wunden, Gesichtrose, Rotlauf (Wundrose, Erysipel), und bei einer Gürtelrose.

Die Blüten werden für die verschiedenen Anwendungen herangezogen. Diese werden hauptsächlich für die Teezubereitung verwendet, der innerlich wirkt. Für diesen benötigt man zwei Teelöffeln Lavendelblüten und diese werden mit einer Tasse heißem Wasser übergossen. Der Tee sollte 10 Minuten ziehen können und man sollte diesem dreimal pro Tag verzehren.

Äußerlich als Umschlag angewendet, kann Lavendel bei Verbrennungen und Insektenstichen helfen.

Schon bei ein paar Tropfen konzentriertem Lavendelöl auf die Haut aufgetragen macht sich Entspannung und Wohlbefinden breit. Bei geistiger Erschöpfung werden ein paar Tropfen Lavendelöl oberhalb der Schläfen einmassiert.

Ein Bad mit Lavendelblüten wirkt durchblutungsfördernd sowie beruhigend bei Muskelschmerzen oder Kreislaufbeschwerden. Dazu 100 Gramm Lavendelblüten in 2 Liter Wasser ziehen lassen, abseihen und ins Badewasser geben.

Auch bei unreiner Haut und Akne wird Lavendel angewendet, dazu verrührt man fünf Tropfen vom dem ätherischen Lavendelöl mit zwei Esslöffel Oliven- und Mandelöl und trägt diese Mischung zweimal am Tag mit einem Wattepad auf die betroffenen Hautstellen auf.

Bei Einschlafproblemen kann ein Vollbad mit Lavendelöl am Abend helfen. Die Konzentration sollte aus 20 Milliliter zehnprozentiges Öl auf 100 Liter Wasser bestehen. Eine Badetemperatur von 37 bis 39°C ist empfehlenswert und das Bad sollte nicht länger als 15 Minuten dauern.

Generell sollte diese Pflanze nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen bzw. für eine Behandlung verwendet werden.

Die Wirkung

Der Lavendel enthält folgende Stoffe:

  • ätherisches Öl
  • Gerbstoff
  • Glykosid
  • Saponin

Diese Stoffe wirken antiseptisch, beruhigend, antibakteriell, blähungstreibend, harntreibend und krampflösend auf den Körper ein. Zudem kann die Durchblutung gefördert werden, der Magen wird beruhigt, die Verdauung wird angeregt, der Kreislauf wird gestärkt, Entzündungen können gelindert werden und die Schlaffähigkeit wird positiv beeinflusst.


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