Kleinblütiges Weidenröschen als Heilpflanze

Die Heilpflanze Kleinblütiges Weidenröschen wird sowohl in der Küche als auch in der Naturheilkunde verwendet. Besonders bei Prostatabeschwerden, bei Blasenerkrankungen und bei Nierenbeschwerden kann das Weidenröschen eingesetzt werden. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze haben eine entzündungshemmende, beruhigende und antibakterielle Wirkung auf den Organismus.

Steckbrief Kleinblütiges Weidenröschen

Das Kleinblütige Weidenröschen (lat. Epilobium parviflorum) gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae).

Diese Heilpflanze wird sehr leicht mit nahe verwandten Arten verwechselt. 

Synoyme für diese Heilpflanze sind zum Beispiel Antinskraut, Feuerkraut, Frauenhaar, Waldröschen und Waldweidenröschen.

Sie ist in Europa weit verbreitet und zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • es handelt sich um eine mehrjährige Pflanze
  • diese wird bis zu 80 cm hoch
  • sie trägt hellrosafarbene Blüten
  • sie wächst an Wegrändern, Böschungen und auf Schuttplätzen
  • sie besitzt lange, schmale und gegenständig angeordnete Blätter
  • Stängel und Blätter weisen eine leichte Behaarung auf

Sammelzeitraum

Von Juli bis September wird das blühende Kraut eingesammelt und verarbeitet.

Weitere Arten Weidenröschen

Schmalblättriges Weidenröschen als HeilpflanzeEs sind viele verschiedene Arten des Weidenröschens bekannt. (Foto by: vvvera / Depositphotos)

Laut Studien besitzt nicht nur das Kleinblütige Weidenröschen eine Heilwirkung, auch andere Arten, wie zum Beispiel das Schmalblättrige Weidenröschen oder das Sumpfweidenröschen können bei zahlreichen Beschwerden angewendet werden.

Zubereitung Weidenröschentee

Für einen Tee zwei Teelöffel getrocknetes Weidenröschenkraut mit 200 Milliliter kochend heißem Wasser übergießen, zudecken und zehn Minuten ziehen lassen. Den Tee abseihen und schluckweise trinken. Empfehlenswert sind 1-3 Tassen täglich, jedoch sollte diese Menge nicht überschritten werden! Der Tee schmeckt blumig und leicht bitter.

Herstellung Weidenröschentinktur

Hierfür wird eine Hand voll frisches Kraut mit Blüten und Stengeln sowie Alkohol benötigt. Das Kraut klein schneiden und mit Alkohol (hochprozentiger Schnaps oder Obstbrand) übergießen. In ein Gefäß mit Deckel füllen und für mindestens 2 Wochen stehen lassen. Dabei die Flüssigkeit immer wieder gut durchschütteln. Anschließend abfiltern und in kleine Fläschchen füllen.

Bei Beschwerden können bis zu drei Mal täglich je 15-20 Tropfen eingenommen werden. Die Tinktur entweder in etwas Wasser geben oder zusammen mit einem hochwertigem Bio-Speiseöl einnehmen.

Kleinblütiges Weidenröschen: Inhaltsstoffe

Die Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind Beta-Sitosterin, Flavonoide (Glykoside, Myricetin, Quercetin und Kämpferol), Gerbstoffe (Ellagitannine), Phytosterole Gallotannine, Caprylsäure, Caprinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Tannide, ungesättigte Fettsäuren, Vitamin C und Oenothein B.

Heilwirkung

Diese Inhaltsstoffe des Kleinblütigen Weidenröschens wirken antibakteriell, entzündungshemmend, stopfend, adstringierend und wassertreibend.

Die Anwendung

Diese Pflanze kann bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden:

Erkrankungen der Blase, Nierenkrankheiten, bei Magen-Darm-Erkrankungen, Migräne, Frühjahrsmüdigkeit, Kopfschmerzen, bei verschiedenen Entzündungen und bei Beschwerden der Harnorgane.

Das Kraut wird für die verschiedenen Anwendungen herangezogen.

Positive Wirkung auf die Prostata

Das Kleinblütige Weidenröschen wird auch als "Männerkraut" bezeichnet, da es die Prostata stärkt und reguliert. Somit kann die Heilpflanze bei Prostatitis, gegen Prostata-Vergrößerungen, und Prostata-Entzündungen angewendet werden.

Blasenentzündung

Auch bei einer Blasenentzündung hat sich der Einsatz vom Kleinblütigen Weidenröschen bewährt. So wird die Blase gestärkt und Entzündungen gelindert. Besonders empfehlenswert sind Teemischungen aus Weidenröschen und Brennessel.

Durch seine anregende Wirkung hilft das Weidenröschen auch gegen Reizblase und bei Harninkontinenz.

Essbare Blüten

Im Frühling kann aus den jungen Trieben ein Salat zubereitet werden, diese schmecken wie Vogerlsalat. Aus der ganzen Pflanze kann Spinat gekocht werden.

Zahnfleischproblemen und Schleimhautentzündungen

Durch seine adstringierende Wirkung kann das Weidenröschen bei Zahnfleischproblemen und Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum helfen. Hierfür einen Tee zubereiten und damit gurgeln.

Prostatakrebs

Inwieweit das Weidenröschen bei Protatakrebs therapieuntersützend angewendet werden kann, wird noch erforscht.

Nebenwirkungen

Auch bei der Anwendung des Kleinblütigen Weidenröschens sind Nebenwirkungen möglich: Bei einer zu hohen Dosierung oder bei einer längerfristigen Einnahme kann es zu Magen-Darm-Beschwerden kommen.

Die genaue Dosierung ist bei nicht standardisierten Zubereitungen schwierig zu ermitteln. Im Allgemeinen soll morgens vor dem Frühstück und vor dem Abendessen eine Tasse des Tees getrunken werden. Diese Menge darf nicht überschritten werden, denn wie bei den meisten wirksamen Arzneien sind auch bei Weidenröschen Nebenwirkungen möglich. Weil hohe Dosierungen oder eine längerfristige Einnahme Magen und Darm belasten könnten, sollte Tee vom Kleinblättrigen Weidenröschen deshalb zur Vorbeugung nur kurmäßig, das heißt mit längeren Pausen, verwendet werden. Quelle: http://gesundpedia.de/Kleinbl%C3%BCtiges_Weidenr%C3%B6schen
Die genaue Dosierung ist bei nicht standardisierten Zubereitungen schwierig zu ermitteln. Im Allgemeinen soll morgens vor dem Frühstück und vor dem Abendessen eine Tasse des Tees getrunken werden. Diese Menge darf nicht überschritten werden, denn wie bei den meisten wirksamen Arzneien sind auch bei Weidenröschen Nebenwirkungen möglich. Weil hohe Dosierungen oder eine längerfristige Einnahme Magen und Darm belasten könnten, sollte Tee vom Kleinblättrigen Weidenröschen deshalb zur Vorbeugung nur kurmäßig, das heißt mit längeren Pausen, verwendet werden. Quelle: http://gesundpedia.de/Kleinbl%C3%BCtiges_Weidenr%C3%B6schen
Die genaue Dosierung ist bei nicht standardisierten Zubereitungen schwierig zu ermitteln. Im Allgemeinen soll morgens vor dem Frühstück und vor dem Abendessen eine Tasse des Tees getrunken werden. Diese Menge darf nicht überschritten werden, denn wie bei den meisten wirksamen Arzneien sind auch bei Weidenröschen Nebenwirkungen möglich. Weil hohe Dosierungen oder eine längerfristige Einnahme Magen und Darm belasten könnten, sollte Tee vom Kleinblättrigen Weidenröschen deshalb zur Vorbeugung nur kurmäßig, das heißt mit längeren Pausen, verwendet werden. Quelle: http://gesundpedia.de/Kleinbl%C3%BCtiges_Weidenr%C3%B6schen

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