Glyx-Diät

Unter allen Diäten ist die GLYX-Diät die Diät, die wissenschaftlich am besten erforscht ist. Wenn man sich das erste Mal mit dieser speziellen Diätform befasst, dann ist man schnell der Ansicht, sie ist viel zu kompliziert, aber das täuscht.

Glyx-DiätBei einer GLYX-Diät spielt der glykämischen Index eine große Rolle. (Foto by: Pixinooo / Depositphotos)

Bei einer GLYX-Diät muss man sich eigentlich nur am so genannten glykämischen Index orientieren. Das klingt kompliziert, ist es aber im Grunde nicht. Der gylykämische Index ist, wenn man so will, eine Maßeinheit für Lebensmittel und ihre Wirkung auf den Blutzuckerspiegel.

Ist dieser Index hoch, dann heißt das in der Praxis, dass der Körper sehr schnell alle Lebensmittel verdaut, die viele Kohlehydrate enthalten. Diese gelangen in den Blutkreislauf und erhöhen den Blutzuckerspiegel.

Ist der Index aber niedrig, dann steigt auch der Blutzuckerspiegel entsprechend langsamer an. In der Folge produziert der Körper weniger Insulin. Das ist natürlich besser, denn ein hoher Blutzuckerspiegel ist auf Dauer nicht gesund. Um einen optimalen, glykämischen Index zu erreichen, muss man bei einer GLYX-Diät also nur die richtigen Lebensmittel zu sich nehmen.

Worauf basiert eine GLYX-Diät?

Bei einer GLYX-Diät werden gute von schlechten Lebensmitteln unterschieden. Gut sind die Lebensmittel, die den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. Dazu gehören zum Beispiel:

VollkornnudelnBei einer GLYX-Diät werden gute von schlechten Lebensmitteln unterschieden. (Foto by: al1962 / Depositphotos)

Zu den schlechten Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe treiben, gehören vor allen Dingen Weißbrot und Traubenzucker. Wer gerne Weißbrot isst, der hat vielleicht schon festgestellt, dass man locker drei Scheiben Weißbrot essen kann und danach sehr gesättigt ist, aber leider nicht für lange. Der Blutzuckerspiegel ist zwar für einen Moment in die Höhe geschossen, aber nach einer Stunde hat man erneut Hunger. So entsteht, vereinfacht gesagt, Übergewicht. Isst man statt der Scheibe Weißbrot aber eine Scheibe Vollkornbrot, dann wird nicht so schnell Insulin ausgeschüttet und der Körper ist deutlich länger satt. Das ist das Prinzip einer GLYX-Diät.

Ist es schwer eine GLYX-Diät durchzuhalten?

Wer sich bei Übergewicht für eine GLYX-Diät entscheidet, der muss einen langen Atem und einen festen Willen haben, denn sonst funktioniert diese Diät nicht. Das wichtigste bei dieser Diät ist eine komplette Umstellung der Nahrung und der Essgewohnheiten. Man muss dazu bereit sein sich von alten Gewohnheiten zu trennen, dazu gehört es zum Beispiel auch, kein Weißbrot und keine „normalen“ Nudeln mehr zu essen. Stattdessen muss man auf Vollkorn in jeder Form umsatteln. Dazu kommen noch viel Gemüse, viel Obst und vor allem sehr viele Hülsenfrüchte.

Dazu kommt, dass weißer Zucker bei einer GLYX-Diät nicht gerne gesehen wird. Wenn man also den Tee süßen möchte, dann nur mit einem Teelöffel Honig. Auch Fett spielt bei dieser Diät eine eher untergeordnete Rolle. Wenn Fett ins Spiel kommt, dann sollte es feinstes Olivenöl sein und sonst nichts.

Eine GLYX-Diät ist nicht für alle Menschen ideal. Wer aber Zeit hat und zudem auch noch gewillt ist sich zu bewegen und seine Nahrung konsequent und auf Dauer umzustellen, der wird mit dieser Diät nicht nur ein paar Kilo verlieren, sondern sich auch deutlich besser fühlen.


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