Basenfasten

Grundlage für das Basenfasten ist der sogenannte Säure-Basen-Haushalt. Durch das Basenfasten wird der Körper entsäuert, sie ist einfach anzuwenden und die Wirkung grandios!

BasenkurEine Basenkur hilft den Körper zu entschlacken und zu entgiften. (Foto by: pressmaster / Depositphotos)

Durch die heutige industrialisierte Ernährung hat die Menge an Säuren, die wir zu uns nehmen erheblich zugenommen. Die Neutralisierung durch Magnesium, Calcium und andere Spurenelemente wird zunehmend schwieriger, es kommt zu einer Übersäuerung und vielen unterschiedlichen Folgeerscheinungen. Durch Übersäuerung im Körper wird das Abnehmen und die Ausscheidung von Giftstoffen erschwert.

Auch wenn einige vom Wort „Fasten“ abgeschreckt werden, handelt es sich beim Basenfasten nicht um eine klassische Form des Fastens, es wird also nicht komplett auf das Essen verzichtet. Vielmehr geht es um eine rein basische Ernährung über mehrere Wochen hinweg, der Körper soll entschlackt, entsäuert und reminalisiert werden. Auf säurebildende Lebensmittel, wie Fleisch, Fisch, Milch und Milchprodukte, Eier, Getreide, wie Nudeln, Brot und Gebäck, Zucker, Süßigkeiten, Kaffee, Softdrinks und Alkohol wird verzichtet.

Der Säure-Basen-Haushalt wird durchs Basenfasten wieder in Gleichgewicht gebracht, Altlasten werden entsorgt und dem Körper werden durch beispielsweise basische Nahrungsergänzung wieder wichtige Mineralstoffe und Vitamine zugeführt.

Spaß und Wohlbefinden

GemüsebrüheUnter anderem stehen basische Gemüsebrühen bei einer Basenfasten-Kur auf dem Speiseplan. (Foto by: paulistano / Depositphotos)

Basenfasten soll Spaß machen und für ein neues Wohlbefinden sorgen, „Fasten-Frust“ gibt es praktisch nicht und das typische Verzichten auf Leckereien und die ewig gleichen Suppen oder Rohkost-Teller bleiben auch aus. Kochbücher zu diesem Thema oder entsprechende Seiten beinhalten zahlreiche leckere basische Rezepte, die vielfältig und durchaus schnell zubereitet werden können.

Auf den Tisch kommen dabei vor allem basenüberschüssige Lebensmittel:

  • viele verschiedene Kräuter
  • Gemüse
  • Obst
  • stilles Wasser
  • Pilze
  • Samen und Kerne
  • Mandeln
  • Walnüsse
  • basisch wirkende Tees 

BasenfastenBeim Basenfasten handelt es sich um eine rein basische Ernährung über mehrere Wochen hinweg. (Foto by: lanakhvorostova / Depositphotos)

Eiweiß- und Kohlehydratbomben, wie Fleisch, Nudeln, Süßigkeiten und typische Konsumgifte wie Kaffee, Alkohol oder Nikotin sind während dem Basenfasten zu reduzieren bzw. komplett aus dem Ernährungsplan zu streichen.

Organe wie Magen, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse oder Darm, die zu einem erheblichem Anteil am Stoffwechsel beteiligt sind, werden regeneriert und gestärkt. Der gesamte Stoffwechsel wird durch den sanften und natürlichen, aber effektiven Reinigungs- und Entschlackungseffekt aktiviert.

Das Frühstück besteht beim Basenfasten zum Beispiel aus Obst und frisch gepressten Säften. Zum Mittagessen gibt es ein Gemüsegericht mit frischem Salat und am Abend wird eine basische Suppe verzehrt. Wichtig beim Basenfasten ist, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Fazit

Eine Basenkur ist vor allem für Menschen mit Bluthochdruck, DiabetesRheumaMorbus Crohn oder Herzkreislaufbeschwerden geeignet.

Aber auch, wer sich ganz einfach wohler fühlen möchte, sein Immunsystem aktiv unterstützen und den Körper von innen reinigen möchte, kann das Basenfasten ganz leicht in seinen Alltag integrieren und jederzeit unterbrechen, ohne negative Auswirkungen befürchten zu müssen.


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