Schwarzkümmel als Heilpflanze

Der Schwarzkümmel gehört zu den alten Allheilmitteln und wird besonders bei Erkrankungen der Atemwege (Asthma, Keuchhusten), bei Verdauungsstörungen (Blähungen) und bei einer Immunschwäche eingesetzt. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze haben eine beruhigende, anregende, entzündungshemmende, antiseptische und harntreibende Wirkung auf den Körper.

Schwarzkümmel als HeilpflanzeBesonders wertvoll ist das Öl, das aus den Samen der Pflanze Schwarzkümmel gewonnen wird. (Foto by: Kirschner / Depositphotos)

Steckbrief und Merkmale

Diese Pflanze gehört zur Familie der Doldenblütengewächse und sie stammt ursprünglich aus Ägypten (heutzutage ist der Schwarzkümmel in Westasien, Südeuropa und Nordafrika zu finden).

Die Heilpflanze zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • es handelt sich um eine einjährige Pflanze
  • diese wird bis zu 60 cm hoch
  • sie trägt weiße bis blau-graue Blüten

Von Juli bis September werden die Samen eingesammelt und verarbeitet. Besonders empfehlenswert ist das Öl, das aus den Samen gewonnen wird.

Inhaltsstoffe Schwarzkümmel

Der Schwarzkümmel beinhaltet folgende Wirkstoffe: Alpha-Pinen, Asparagin, ätherische Öle, Bitterstoffe, Beta-Amyrin, Campesterol, Cycloartenol, Dithymoquionon, fettes Öl, Gerbsäuren, Harz, Isochinolinalkaloide, Linolensäure, Linolsäure, Myristinsäure, Nigellidin, p-Cymen, Palmitolsäure, Saponine, Sterole, Thymochinon und Triterpensaponine.

Die Wirkung

Diese Stoffe wirken anregend, antibakteriell, antimykotisch, antiseptisch, blutdrucksenkend, entzündungshemmend, harntreibend und schweißtreibend auf den Organismus.

Zudem wird die Galle positiv beeinflusst, die Menstruation wird gefördert, die Muttermilchproduktion wird angeregt, die Verdauung wird gefördert, der Stoffwechsel kommt in Schwung, die Atemwege werden frei und Wurmerkrankungen können schneller überwunden werden.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden kann diese Heilpflanze eingesetzt werden: bei Hautunreinheiten (Akne), Allergien, Asthma, Blähungen, Bronchitis, Durchfall, Ekzemen, Frauenbeschwerden, bei einer Gallenschwäche (Gallenkolik), Gelbsucht, bei einer Immunschwäche, bei Keuchhusten, Krämpfen, Leberleiden, Lungenerkrankungen, Magenbeschwerden (Magenschmerzen), Neurodermitis, Parasiten, Pilzinfektionen, bei einem Hautpilz (Dermatomykosen), bei Psoriasis vulgaris, Säuremangel, Schuppenflechte, Tumoren, Übersäuerung, Verdauungsbeschwerden und bei Würmern.

Für die medizinischen Anwendungen werden die Samen herangezogen.


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