Madar (Madarwurzel, Kronenblume, Calotropis gigantea)

Die Heilpflanze Madar (Calotropis gigantea) gehört der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) an und ist ursprünglich ain Asien und Afrika beheimatet. Weitere Bezeichnungen sind Kronenblume, Pratapasa, Shwetarka, Alarka, Ganarupa, Mandara und Vasuka.

MadarDie Heilpflanze Madar wirkt positiv auf unseren Körper. (Foto by: Noppharat_th / Depositphotos)

Steckbrief

Madar zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • der Busch wird bis zu fünf Meter hoch
  • sie Pflanze besitzt fleischige und an der Unterseite behaarte Blätter
  • sie wächst aufrecht

Verwendete Pflanzenteile

Für die verschiedenen Anwendungen werden die Wurzeln, die Wurzelrinde, die Blüten, der Milchsaft und die Blätter herangezogen.

Vor einer Behandlung mit dieser Pflanze sollte ein Arzt konsultiert werden, da der Milchsaft (Latex) hochgradig giftig ist.

Inhaltsstoffe, Wirkstoffe

Wichtige Inhaltsstoffe sind Uscharin, epi-Uscharin, Cardenolide, Pregnanone, Triterpene sowie nichtproteinogene Aminosäuren.

Die Wirkung

Die getrocknete Pflanze hat eine blutreinigende, schleimlösende und wurmtötende Wirkung.

Die Wurzelrinde besitzt eine abführende, schleimlösende, wurmtreibend, blutreinigend und antipyretische Wirkung auf den Körper.

Die Blüten schmecken bitter und habe eine verdauungsfördernde, magenstärkende, adstringierende, wurmtreibende und stärkende Wirkung.

Anwendungsgebiete

Die Wurzelrinde wird zur Behandlung von Wurmerkrankungen, Husten, Bauch- sowie bei Hautwassersucht angewendet.

Die Wurzel in Pulverform wird bei Bronchitis, Verdauungsstörungen sowie bei Asthma eingesetzt.

Bei Fieber, Gelenkschmerzen, Lähmungen sowie bei Schwellungen werden die Blätter für die Anwendung herangezogen.

Die Blüten können bei Appetitlosigkeit, Entzündungen im Körper, bei Krebs, Asthma und Katarr helfen.

Weiters kann Madar bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden:

Außerdem kann diese Pflanze als Tonikum und Aphrodisiakum angewendet werden.

Madarpräparate können in Form von Tabletten oder Tropfen eingenommen werden.

Abnehmen mit Madar

Da Madar eine appetitsenkende Wirkung besitzt, wird die getrocknete Wurzelrinde in der Homöopathie zur Behandlung von Übergewicht verwendet.

Laut einer Studie verspürten durch die Einnahme von Madar dreiviertel der Patienten ein vermindertes Hungergefühl. Acht Wochen nach der regelmäßigen Einnahme von Madar haben rund 90 Prozent der Teilnehmer abgenommen.

Nebenwirkungen

Wird die Pflanze zu hoch dosiert so können Nebenwirkungen wie Durchfall und Erbrechen auftreten.


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