Gesund mit Kokosöl

Kokosöl hält eine ganze Reihe förderlicher Eigenschaften bereit. Das Öl ist sehr gut bekömmlich und wird von den meisten Personen sehr gut verdaut. Dabei reguliert es den Blutfettspiegel, hat eine antimikrobielle Wirkung und hilft beim Abnehmen. Gewonnen wird das Kokosöl aus dem Nährgewebe der Kokosnuss.

Kokosnuss und KokosölKokosöl wirkt sehr förderlich auf die Gesundheit. (Foto by: magone / Depositphotos)

Warum ist Kokosöl heilsam?

Eine ganze Reihe von förderlichen Inhaltsstoffen sind im Öl der Kokosnuss enthalten, welche eine gesunde und bewusste Ernährung unterstützen.

Laurinsäure stärkt das Immunsystem

Der wichtigste Bestandteil ist dabei die Laurinsäure, die Hauptfettsäure des Kokosnussöls. So wirkt Laurinsäure:

  • Sie zerstört Bakterien und Viren von innen heraus.
  • Hierzu durchdringt sie die Lipidmembran der Schädlinge. Laurinsäure wirkt sich somit stärkend auf das Immunsystem aus, wodurch sich der Körper selbst besser gegen Krankheiten wehren kann.
  • Da der Organismus allerdings nicht in der Lage ist, die optimale Menge der Säure eigenständig zu bilden, ist Kokosöl ein sinnvolles Grundnahrungsmittel.

Kokosöl versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffe

Weiterhin sind im Öl der Kokosnuss Vitamine und Mineralstoffe enthalten, welche die Mangelerscheinungen ausgleichen können, die durch eine einseitige Ernährung entstehen. Vor allem beim häufigen Verzehr von Fertiggerichten kommt das viel öfter vor, als man denkt.

Kokosöl ist reich an wertvollen Aminosäuren

Kokosöl liefert zudem wertvolle Aminosäuren, die sich leistungssteigernd auf Körper und Geist auswirken. Hat man einen stressigen Beruf, oder intensiv Sport treibt, ist eine Zufuhr von Aminosäuren sehr sinnvoll, weil auch diese der Körper nicht in ausreichender Anzahl selbst produziert.

Antioxidantien schützen den Körper

Ein weiterer positiver Aspekt von Kokosöl ist, dass es reich an Antioxidantien ist. Selbst dann, wenn man an einer schweren Erkrankung wie Krebs leidet, wirkt sich das Öl förderlich auf die Gesundheit aus. Im Öl sind antioxidativ wirkende Enzyme enthalten, welche sogar präventiv wirken.

Die Wirkung von Kokosnussöl

Besonders wirksam ist die Laurinsäure, die etwa 50 Prozent der Fettsäuren des Öls ausmacht. Nimmt man es zu sich, wandelt sie sich in Monolaurin um, wodurch ein viren- und bakterienbekämpfender Effekt erzielt wird. Speziell behüllte Viren wie Herpes- und Grippeviren werden bei regelmäßigem Verzehr optimal abgewehrt, da das Monolaurin die Hülle auflöst und anschließend das Virus inaktiviert.

Weitere zehn Prozent der Fettsäuren, die im Öl enthalten sind, bestehen aus Caprinsäure, die eine ähnlich gesundheitsfördernde Wirkung hat wie das Laurin.

Anwendungsgebiete von Kokosöl

Bei Kokosöl handelt es sich um eine der wenigen natürlichen Substanzen, welche bei kosmetischen Problemen und körperlichen Beschwerden gleichermaßen eingesetzt wird. Sogar bei schweren Erkrankungen zeigt es Erfolge.

1. Kokosöl wehrt Bakterien und Viren ab

Besonders positiv ist die abwehrende Wirkung von Kokosöl gegen Bakterien, Viren und Ungeziefer. Kleinste Lebewesen können sich überall am menschlichen Körper befinden und damit leicht einnisten. Kokosnussöl zerstört diese von innen heraus, weshalb es einen optimalen präventiven Effekt hat.

2. Kokosöl wirkt gegen Herpes

Auch bei Herpes zeigt das Öl der Kokosnuss sehr gute Erfolge. Da es sich hierbei um eine Erkrankung handelt, welche durch Viren verursacht wird, schlägt das Kokosöl wunderbar an. Die entzündeten Stellen schwellen äußerst rasch ab, wenn es äußerlich aufgetragen wird. Verzehrt man es regelmäßig, beugt man damit Herpes gezielt vor.

3. Alzheimer vorbeugen

Durch den regelmäßigen Verzehr von Kokosöl kann Alzheimer vorgebeugt werden kann. Studien haben herausgefunden, dass Kokosöl bei Alzheimer-Patienten den Prozess der Degeneration verlangsamt.

4. Kokosöl und Karies

Kokosöl ist in der Lage, Karies zu bekämpfen. Seine antimikrobielle, antivirale und antimykotische Wirkung trägt zur Zahngesundheit bei.

5. Kokosöl gegen Zecken und andere Insekten

Selbst bei Zecken, Läusen und Flöhen kann man Kokosnussöl einsetzen. Da es antibakteriell wirkt, hilft es, die Tiere und deren Nachwuchs abzutöten. Dadurch können sich Krankheitserreger im Körper nur schwer ausbreiten, wenn man das Öl regelmäßig zu sich nimmt.

Trägt man Kokosöl auf der Haut auf, hält es sogar im Frühling und Sommer Mücken fern.

In Studien wurde nachgewiesen, dass eine Ernährungsweise, die auf Kokosöl basiert, den Befall mit Würmern eindämmen kann. Selbiges gilt für Milben, die sich im Bett und in den Matratzen tummeln – selbst bei gründlicher Hygiene. Pflegt man sich gewohnheitsmäßig mit dem Öl der Kokosnuss, vertreibt man damit die lästigen Schädlinge.

6. Kokosöl bekämpft Pilze

Auch bei Pilzen hat das Kokosöl eine positive Wirkung. Äußerlich angewendet lässt sich Nagelpilz verhindern, während man durch den regelmäßigen Verzehr Erkrankungen wie Scheidenpilz (Vaginalpilz) vermeidet. Pilze werden somit noch vor ihrem Entstehen abgetötet.

7. Schöne Haut dank Kokosöl

Kokosöl kann auch in der täglichen Hautpflege angewendet werden, besonders trockene Haut profitiert davon. Auch bei Hautirritationen, Juckreiz und Ekzemen hat sich die Anwendung von Kokosöl bewährt.

Kokosnuss, KokosölKokosöl wird aus dem Nährgewebe der Kokosnuss gewonnen. (Foto by: magicinfoto / Depositphotos)

8. Anwendung bei Warzen

Hat man Warzen und möchte diese beseitigen lassen, ist der Einsatz des antibakteriellen Öls äußerst sinnvoll. Weisen Mittel zur Entfernung deutliche Nebenwirkungen auf, wirkt das Kokosöl vollkommen natürlich gegen die auslösenden Bakterien der Warzen. Dadurch verschwinden Warzen sanft, schnell und ohne Komplikationen.

9. Kokosöl hilft beim Abnehmen

Kokosnussöl hilft zudem beim Abnehmen – und das auch hier auf ganz natürliche Weise. Im Öl werden Ketone freigesetzt, welche den Fettabbau positiv beeinflussen. Nimmt man das Kokosöl regelmäßig zu sich, wird ein langfristiger Effekt des Gewichtsverlustes erzielt. Und dieser ist wesentlich dauerhafter als bei jeder kurzfristigen Diät.

 10. Gesundes Haar

Auch in der Haarpflege erzielt Kokosöl einen positiven Effekt. Vor allem bei juckender Kopfhaut und Schuppen kann es wahre Wunder wirken.

10. Entgiften mit dem wertvollen Öl

Wer seinen Körper entgiften möchte, kann Kokosöl unterstützend anwenden. Es reinigt den Körper von innen heraus und sorgt für eine gesunde Verdauung.

Was sollte man bei der Anwendung beachten?

Eine reife Kokosnuss besteht ca. zu 35 Prozent aus Kokosöl. Einmal geöffnet kann es bedenkenlos in größeren Mengen gegessen werden. Bei den Volksstämmen, die im Südseeraum beheimatet sind, stellt es seit Urzeiten ein Grundnahrungsmittel dar. Sie bezeichnen die Kokospalme auch als "Baum des Lebens". Es wurde nachgewiesen, dass die Mitglieder jener Völker stets leistungsfähig und gesund waren; Diabetes mellitus, enorme Cholesterinwerte, Schlagnanfall und Herzinfarkt sind für sie bis heute Fremdwörter.

Dies mag verwundern, wenn man die Fettsäurezusammensetzung des Kokosöls näher betrachtet. Es besteht nämlich zu einem sehr hohen Anteil aus gesättigten Fettsäuren. Sie führen nachweislich zu erhöhten Cholesterinwerten und können sogar Infarkte und Schlaganfälle auslösen.

Studien zeigten dennoch, dass die positiven Aspekte des Kokosöls überwiegen, und es zu einem äußerst gesundheitsfördernden Grundnahrungsmittel machen. Dass es von der Natur als leicht zugängliches Nahrungsmittel präsentiert wird, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass man beim Genuss der Kokosnuss keinerlei Bedenken zu haben braucht. Selbst wissenschaftliche Analysen und Untersuchungen konnten nicht das Gegenteil nachweisen und man stellte mehrheitlich fest, dass das Öl gesund ist und sich auch noch förderlich auf den Organismus auswirkt.

Was sollte man beim Einkauf beachten?

Um qualitativ hochwertiges Öl zu kaufen, sollte man beim Einkauf auf folgende Punkte achten:

  1. Kokosöl sollte aus biologischen/ökologischen Anbau stammen.
  2. Auf die Kennzeichnung "1. Kaltpressung" sollte geachtet werden.
  3. Produkte mit den Kennzeichnungen „raw“, „raw food“, „Rohkost“ sollten bevorzugt gekauft werden.
  4. Die Bezeichnung "Naturbelassen", "nativ" oder "virgin"  sagt aus, dass wichtige Nährstoffe noch enthalten sind.
  5. Hochwertiges Öl sollte frei von Zusatzstoffen sein.
  6. Kokosöl, das in Gläsern abgefüllt wurde, sollte bevorzugt werden.

Das Öl kann ganz normal als Grundnahrungsmittel zu sich genommen werden. Es gibt zahlreiche Rezepte, die Kokosöl als Basis verwenden, mit deren Hilfe man das Öl abwechslungsreich in den Speiseplan einbauen kann, zum Beispiel als Zugabe zu Smoothies, zum Backen und Kochen. Die leichte Kokosnote sorgt zudem für einen Hauch von Exotik und Urlaubsflair.


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User Kommentare

Celiii
Celiii

Wo kann ich in Österreich wirklich gutes und hochwertiges Kokosöl kaufen?

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