Mögliche Symptome von Krebs, die oft ignoriert werden

Die Diagnose Krebs stellt für die Betroffenen nicht nur eine körperliche Belastung dar. Mindestens ebenso leidet ihre Psyche. Aus Angst vor dieser Krankheit ignorieren viele Menschen die ersten Symptome und meiden die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen. Dabei können alle Arten von Krebs inzwischen gut therapiert werden, wenn man sie früh erkennt. Nachfolgende Warnzeichen sollten ein Anlass für den Arztbesuch sein.

Symptome KrebsUmso früher das Krebs erkannt wird, umso besser kann dieser therapiert werden. (Foto by: Wavebreakmedia / Depositphotos)

Ruhe bewahren

Alle benannten Anzeichen, die mit einer Krebserkrankung im Zusammenhang stehen können, sollten ein Anlass für den kurzfristigen Arztbesuch sein. Dennoch sollte niemand unnötig ängstlich sein, denn in den meisten Fällen stecken harmlose Ursachen oder bisher nicht erkannte Krankheiten hinter den Symptomen. Der erste Ansprechpartner sollte der Hausarzt sein. Dieser wird mittels unterschiedlicher Untersuchungsmethoden die wahre Ursache für die Beschwerden diagnostizieren und sie gegebenenfalls von einem Facharzt weiter behandeln lassen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Präventiv kann jeder Mensch selbst dazu beitragen, dass der Körper gesund bleibt. Folgende Faktoren beugen der Entstehung von Krebs vor:

  • Eine ausgewogene und gesunde Ernährung
  • die Vermeidung von Stress
  • der Verzicht auf Genussmittel und Zucker
  • ausreichend Bewegung 

Zusätzlich empfiehlt es sich, die Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen.

Mögliche Anzeichen und Symptome von Krebs, die oft ignoriert werden

1. Der Appetit fehlt

Bei vielen Arten von Krebs mangelt es den Betroffenen an Appetit. Besonders auffällig sollte es sein, wenn beim Einkauf die Lust auf ein bestimmtes Gericht besteht. Steht dieses dann fertig auf dem Tisch, kommen Unwohlsein und womöglich Übelkeit auf. Ebenso ist es möglich, dass die Betroffenen vorzeitig satt sind oder bestimmte Nahrungsmittel ganz meiden. Besonders häufig ist dies bei Fleisch- und Wurstgerichten der Fall.

2. Das Körpergewicht nimmt ab

Der Verlust des Körpergewichts kann einerseits mit der bereits beschriebenen Änderung der Essgewohnheiten zusammenhängen. Er kann andererseits durch die krankhaften Veränderungen im Stoffwechsel entstehen. Zudem verbraucht der Tumor selbst eine Menge Energie, während er wächst. Durch den Verlust an Fett und Eiweißen nimmt der Betroffene stark ab. Mit der Gewichtsabnahme sind weitere Symptome verbunden.

3. Allgemeine Schwäche tritt auf

Allein die drastische Gewichtsabnahme bedingt eine allgemeine Schwäche, die alltägliche Tätigkeiten zu Strapazen werden lässt. Fehlen dem Körper Eiweiße, geht wichtige Muskelmasse verloren. Somit fehlt dem Betroffenen die Kraft, die bisher gewohnten Arbeiten mühelos zu verrichten.

4. Fieber kann auftreten

Bei speziellen Krebsarten kann Fieber auftreten, was den Körper zusätzlich schwächt. Eine erhöhte Temperatur, die bis zum Fieber reichen kann, tritt insbesondere beim Lymphknoten- und beim Blutkrebs auf.

Außerdem kommt es manchmal zu Fieberschüben, wenn der vorhandene Tumor streut. Es bilden sich Metastasen. Da die Abwehr bei Krebspatienten ohnehin geschwächt ist, sind sie anfälliger für Erkältungen und andere Infektionskrankheiten. Auch diese können Fieber auslösen.

5. Gelenkbeschwerden als Folge von Abbau der Muskulatur und Schwäche

Muskelschwund und die allgemeine Schwäche gehen meist mit einer Abnahme der körperlichen Aktivität einher. Sie wirkt sich wiederum negativ auf die Versorgung der Gelenkknorpel mit Nährstoffen aus. Die Knorpel bauen ab. Gelenkbeschwerden und Arthrose können entstehen.

6. Verstärktes Schwitzen möglich

Gerade während der Nacht wachen Krebspatienten häufig schweißgebadet auf. Das vermehrte Schwitzen tritt am häufigsten beim Lymphknotenkrebs auf.

Gespräch mit ArztErste mögliche Anzeichen für eine Krebserkrankung sollten ernst genommen werden. (Foto by: Syda_Productions / Depositphotos)

7. Im späteren Stadium Schmerzen als typisches Symptom

Je weiter die Krebserkrankung fortschreitet, desto stärker werden die mit ihr verbundenen Schmerzen. Der wachsende Tumor zerstört nämlich gesundes Körpergewebe. Er kann auf Nervenenden und Organe drücken. Ist Letzteres der Fall, tritt der Schmerz in unmittelbarer Nähe des Tumors auf. Ein abgeklemmter Nerv kann jedoch auch an anderen Regionen des Körpers Schmerzen hervorrufen.

8. Starker Juckreiz bei Leberschäden

Befällt der Krebs die Leber, kann es zu einem starken Juckreiz auf der Haut kommen. Der Grund dafür ist der gestörte Abfluss der Gallenflüssigkeit, die sich in der Folge im Hautgewebe ansammelt. Gleichzeitig mit dem Juckreiz kann eine Gelbfärbung der Haut und der Bindehaut der Augen verbunden sein.

9. Hautveränderungen oft mit dem bloßen Auge erkennbar

Viele äußere und innere Faktoren verändern im Laufe des Lebens das Hautbild. Bei der Regeneration der Haut können Zellen entarten. Ein Hautkrebs entsteht. Die harmlosen Leberflecken ähnlich sehenden Tumoren fallen insbesondere durch eine Asymmetrie, eine unregelmäßige Begrenzung, Farbveränderungen sowie untypische Färbungen, einen größeren Durchmesser sowie durch Veränderungen in der Beschaffenheit auf. Zudem können sie bluten, nässen oder jucken.


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