Kreuzblume als Heilpflanze

Diese Heilpflanze wird besonders bei Atemwegserkrankungen, bei Verschleimungen und bei verschiedenartigen Schmerzen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe dieser Blume haben eine schleimlösende, stärkende und blutreinigende Wirkung auf den gesamten Körper. Besonders die Atemwege, der Magen und die Verdauung profitieren von dieser Pflanze.

Kreuzblume Vor allem bei Magen-Darm-Beschwerden wird die Heilpflanze Kreuzblume angewendet. (Foto by: haraldmuc / Depositphotos)

Steckbrief und Merkmale der Kreuzblume

Die Kreuzblume stammt aus der Familie der Kreuzblumengewächse und diese kommt ursprünglich aus Mittel- und Südeuropa.

Diese zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • die Pflanze wird bis zu 20 cm hoch
  • hat einen bitteren Geschmack
  • sie trägt hellblau Blüten
  • diese hat spachtelförmige Blätter

Die Wurzeln werden von Mai bis Juni gesammelt und weiterverarbeitet.

Die Anwendung

Diese Pflanze wird vor allem bei folgenden Beschwerden eingesetzt: bei Atemwegserkrankungen (Bronchitis, Keuchhusten, Husten, Asthma), Magenbeschwerden, Fieber, bei einem Lungenleiden (Lungenemphysem), Schwindsucht, bei Verschleimungen, Entzündungen, bei einem Brustkatarrh, Durchfall, Tuberkulose, Gastritis, Enteritis, Dyspepsie, bei Knochenschmerzen, Appetitlosigkeit und Stoffwechselstörungen.

Für die Anwendungen werden die gesamten Pflanzenteile (Wurzeln, Blätter, Blüten usw.) verwendet und eingesetzt.

Zubereitung Kreuzblumen-Tee

Für eine Tasse Kreuzblumen-Tee zwei Teelöffel Kraut mit ca. ¼ Liter Wasser aufkochen, dann den Tee ein paar Minuten ziehen lassen und davon zwei bis drei Tagen täglich verzehren.

Inhaltsstoffe der Kreuzblume

Die Kreuzblume enthält ätherisches Öl, Bitterstoffe, Zucker, Senegin, Gerbstoffe und Saponine.

Die Wirkung

Die Inhaltsstoffe haben eine stärkende, kräftigende, schleimlösende, blutreinigende und milchfördernde (Stillzeit) Wirkung auf den gesamten Organismus.

Zudem kann der Magen gestärkt und beruhigt werden, der Stoffwechsel wird angeregt, Schmerzen können gelindert werden, die Atemwege werden frei und der Appetit wird angeregt.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 20.01.2010
Überarbeitet am: 28.02.2016

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