Eberesche (Vogelbeere) als Heilpflanze: Steckbrief, Inhaltsstoffe, Anwendung und Wirkung

Die Vogelbeere wird oftmals als giftig bezeichnet, aber diese Heilpflanze hat in der richtigen und angemessenen Dosierung, eine wohltuende Wirkung auf den Körper. Besonders bei Lungenproblemen, Verdauungsbeschwerden und bei Gallenproblemen kann die Eberesche sehr hilfreich sein.

Eberesche als HeilpflanzeVor einer Behandlung mit Eberesche sollte man sich bei einem Arzt darüber informieren. (Foto by: eugenesergeev / Depositphotos)

Steckbrief und Merkmale

Die Eberesche gehört zu der Familie der Rosengewächse und ursprünglich ist diese Pflanze in Europa, Westsibirien und in Asien zu finden.

Sie kann eine Höhe von ca. 13 Metern erreichen, sie trägt rote Beeren (diese haben einen bitteren Geschmack) und sie ist eher ein zierliches Gewächs.

Die Früchte werden von Juli bis August gesammelt und zu Saft, Tee, Marmelade oder Gelee weiterverarbeitet.

Inhaltsstoffe

Diese Heilpflanze enthält Vitamin C, Sorbit, Gerbstoffe, Parasorbinsäure, Sorbitansäure, Zitronensäure, Apfelsäure, Bernsteinsäure, Weinsteinsäure, Bitterstoff, Pektin und ätherisches Öl.

Die Wirkung

Diese Inhaltstoffe haben eine abführende, harntreibende, entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung.

Zudem kann das Immunsystem gestärkt werden, der Darm angeregt und gereinigt, die Galle aktiviert und die Lungenfunktionen verbessert werden.

Außerdem kann diese Pflanze einen Vitamin C-Mangel ausgleichen und ist bei verschiedenen Atemwegserkrankungen sehr förderlich und hilfreich.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden kann die Vogelbeere angewendet werden: bei Durchfall (Diarrhö), Verdauungsbeschwerden, Lungenproblemen, Leberproblemen (Leberzirrhose), Gallenproblemen (Gallenstauung, Gallenblasenentzündung, Gallengangsentzündung, Gallensteine), Völlegefühl, Wassersucht, bei einem Nierenleiden, Verstopfung (Obstipation), Skorbut, Bronchitis, bei einer Lungenentzündungund bei einem grünen Star.

Für die verschiedenen Behandlungen werden die reifen Beeren verwendet.

Vor einer solchen Behandlung sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden, damit die richtige Dosierung erfolgt. Denn zu viele reife Früchte könnten Vergiftungserscheinungen hervorrufen.


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