Sarsaparilla als Heilpflanze

Diese Pflanze wird besonders bei Gelenkserkrankungen (Rheuma, Gicht), bei Nierenbeschwerden und bei Harnwegsinfektionen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe von dieser Pflanze haben eine entzündungshemmende, beruhigende, desinfizierende, harntreibende und abführende Wirkung auf den Organismus.

SarsaparillaDie Wurzel der Sarsaparilla wird für die medizinischen Anwendungen herangezogen. (Foto by: marilyna / Depositphotos)

Diese Heilpflanze Sarsaparilla (Stechwinde) stammt aus der Familie der Stechwindengewächse und sie kommt ursprünglich aus Amerika und aus den westlichen Inseln.

Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: es handelt sich um einen immergrünen Strauch, dieser trägt gelblich grüne Blüten, herzförmige Blätter (wechselständig) und rote Beeren. Diese Pflanze findet sich in verschiedenen Blutreinigungsprodukten wieder (Blutreinigungstee).

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden kann diese Pflanze eingesetzt werden: bei Gicht-Erkrankung, Juckreiz, Rheuma, Schuppenflechte, bei einem Steinleiden, bei einer Blasenentzündung, bei Ekzemen, Herpes, Syphilis, Nierengrieß, bei Nierenentzündungen, Harnentleerungsstörungen, bei verschiedenartigen Krämpfen, Pollenallergie (Heuschnupfen), bei einer Nierenbeckenentzündung, bei Katarrhen im Bereich von Niere und Blase, bei Ödeme (Wasseransammlung im Gewebe), bei einer Leberstörung und bei einer Reizblase.

Die Wurzel wird für die Anwendungen herangezogen. Vor einer solchen Behandlung sollte ein Arzt konsultiert werden.

Die Wirkung

Die Pflanze enthält folgende Inhaltsstoffe: Saponine, Steroidsaponine (Parillin, Sarsaparin), Phytosterine (Sitosterin, Stignasterin), Harz, Zucker und Stärke.

Diese Stoffe wirken blutreinigend, desinfizierend, harntreibend, abführend, entzündungshemmend, schweißtreibend und anregend auf den Körper.

Zudem kann die Harn-, Stuhl- und Schweißsekretion angeregt werden, die Stoffwechselorgane können reguliert werden, die Ausscheidungsfunktion der Nieren wird aktiviert, das Hautbild kann sich verbessern, Gelenkserkrankungen können gelindert werden und man kann Harngrieß und Harnsteinbildungen vorbeugen.


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