Johannisbeere als Heilpflanze: Wissenswertes, Wirkung, Inhaltsstoffe und Anwendung

Die Johannisbeere ist vor allem wegen des Geschmackes und ihrer Vielfältigkeit bekannt, aber diese hat auch einige wertvolle Wirkungen auf den Körper. Daher wird diese bei einer Konzentrationsschwäche, bei Entzündungen, bei Depressionen oder bei Herzbeschwerden eingesetzt. Die Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend, beruhigend und diese können das Immunsystem stärken und verbessern.

Heilpflanze Johannisbeere Die Heilpflanze Johannisbeere ist reich an Vitamin C. (Foto by: oat11 / Depositphotos)

Steckbrief

Diese Pflanze stammt ursprünglich aus Asien, Australien und aus Kanada und gehört der Familie der Stachelbeergewächse an.

Diese zeichnet sich durch folgende Merkmale aus und diese sind: sie wird bis zu 2 Meter hoch, ist ein sommergrüner Strauch (hat einen eigenartigen Geruch), hat lappige Blätter und kleine runde Früchte (schwarz oder weiß).

Die Blätter werden von Juni bis August und die Früchte werden von Juli bis August gesammelt und verarbeitet.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden bzw. Krankheitsbildern kann diese Beere eingesetzt werden: bei einem Blasenleiden, Durchfall, Erkältungskrankheiten, wie Schnupfen oder Heiserkeit, Halsentzündungen, Vitamin-C-Mangel, Migräne, Gicht, Harnwegserkrankungen, bei Insektenstichen, bei einem schwachen Immunsystem, Rheuma, Stoffwechselstörungen, Herzbeschwerden und bei Depressionen (Verstimmungen, schlechte Laune).

Für die Anwendungen werden die Blätter und die Früchte herangezogen.

Inhaltsstoffe

Die Johannisbeere bzw. die Pflanze hat folgende wertvolle Inhaltsstoffe: Vitamin C, Mineralstoffe (Mangan), Flavonoide, Proanthocyanidine, Anthocyanen, Polyphenolen und gamma- Linolensäure.

Wirkung

Durch die Einnahme kann der Stoffwechsel angeregt werden, das Immunsystem wird gestärkt, die Nerven können beruhigt werden, die eigene Laune kann sich verbessern, die Herzfunktion wird gestärkt und die Konzentrationsfähigkeit kann sich verbessern.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 19.01.2010
Überarbeitet am: 25.04.2016

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