Besenginster als Heilpflanze

Diese Pflanze, die oftmals als hübscher Zierstrauch verwendet wird, ist giftig, hat aber jedoch eine wohltuende Wirkung auf den Körper. Die Herztätigkeit, sowie der Kreislauf können gestärkt und verbessert werden. Es ist aber notwendig, dass man sich genau informiert, bevor man eine Behandlung beginnt.

Besenginster Die Heilpflanze Besenginster erkennt man an seinen goldgelben Blüten. (Foto by: rose4 / Depositphotos)

Der Besenginster hat folgende Merkmale und diese sind: er besitzt seidige Blätter, wird ca. 2 Meter hoch, hat aufrecht stehende Zweige und goldgelbe Blüten. Ursprünglich stammt der Besenginster aus Mittel-, Süd- und Osteuropa und gehört der Familie der Schmetterlingsblütengewächse an.

Diese Heilpflanze blüht von Mai bis Juni.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden wird diese Pflanze eingesetzt: bei Herzrhythmusstörungen, Herzbeschwerden (Herzrhythmusstörungen, Herzanfällen), Wehenbeschwerden, Kreislaufstörungen, bei Störungen des vegetativen Nervensystems, Allergien, bei einem Leberleiden, bei Nieren- und Blasensteinen, bei Wassersucht, Rheuma, Gicht, Ischiasschmerzen und bei niedrigem Blutdruck (Hypotonie).

Es ist wichtig, dass man den Besenginster mit Bedacht anwendet, denn dieser ist eine Giftpflanze und daher sollte man, vorher Rücksprache mit einem Arzt oder einem Apotheker halten. Generell wird der Besenginster, als Tee eingesetzt und für diesen verwendet man die getrockneten, holzigen, grünen Sprosse mit Zweigen und Blättern.

Die Wirkung

Die Pflanzenteile sind giftig und beinhalten Alkaloide, Chinolizidinalkaloid Spartein, Aminosäure (Tyramin), Dopamin, Gerbstoffe, ätherische Öle und Flavonoide.

Generell wird die Wasserausscheidung gefördert, eine angenehme Entspannung kann erreicht werden und die Herzfähigkeit kann sich verbessern. Zudem ist der Besenginster blutdrucksteigend und kann die gesteigerte Reiz- und Erregbarkeit im Reizleitungssystem dauerhaft verbessern.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 12.01.2010
Überarbeitet am: 28.01.2016

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