Römische Kamille als Heilpflanze: Wirkung, Anwendung und Inhaltsstoffe

Die römische Kamille wird besonders bei Magen- und Verdauungsbeschwerden, bei Krämpfen und bei Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze haben eine harntreibende, schweißtreibende, entwässernde, schleimlösende und antibakterielle Wirkung auf den Körper.

Römische Kamille Die Heilpflanze Römische Kamille besitzt eine schmerzlindernde sowie schweißtreibende Wirkung. (Foto by: elenathewise / Depositphotos)

Römische Kamille: Steckbrief und Merkmale

Diese Pflanze stammt aus der Familie der Korbblütengewächse und sie kommt ursprünglich aus Nordafrika.

Sie zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: diese Pflanze wird bis zu 35 cm hoch, sie ist mehrjährig und trägt weiße Blüten.

Von Juli bis Oktober werden die Blüten und das Kraut eingesammelt und weiterverarbeitet.

Inhaltsstoffe

Die Pflanze besitzt folgende Inhaltsstoffe und diese sind: Angelikasäure-Ester, Antheocotulid, ätherische Öle, Azulen, Bitterstoffe, Chamazulen, Flavonglykoside, Harz, Isobuttersäure, Nobilin, Pinocarvon und Polyacetylene.

Die Wirkung

Diese Stoffe wirken schmerzlindernd, schweißtreibend, entzündungshemmend, antibakteriell, antidepressiv, beruhigend, appetitanregend, blutbildend, desinfizierend, entwässernd, harntreibend, fiebersenkend, galletreibend und krampflösend auf den Organismus.

Die Anwendung der Römischen Kamille

Bei folgenden Beschwerden wird diese Heilpflanze eingesetzt: bei Akne, Arthritis, Asthma, Blähungen, Blasenentzündung, bei einem Brechreiz, Bronchialstau, bei Darmparasiten, Dermatitis, Gelbsucht, bei Gelenkentzündungen (Gelenkschmerzen), Hautentzündungen, Herpes, Koliken, Kopfschmerzen, bei einem Leberleiden, bei Magenkrämpfen, Menstruationsbeschwerden, Morgenübelkeit, bei einer Abwehrschwäche, bei einem Muskelkater, bei Muskelschmerzen, Nervenschmerzen, Verstopfung, Wechseljahrsbeschwerden, Wunden, Würmer, Zahnschmerzen, bei starkem Stress, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Verstauchungen, Psoriasis, bei einer Reisekrankheit und Seekrankheit, bei Schlaflosigkeit, Ohrenschmerzen, Schuppenflechte, Fieber, Fußpilz, Neuralgie und bei Furunkeln.

Das Kraut und die Blüten werden für die Anwendungen herangezogen.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 29.01.2010
Überarbeitet am: 25.04.2016

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