Kahles Bruchkraut als Heilpflanze

Diese Pflanze wird vor allem bei Nierenproblemen, bei Blasenbeschwerden und bei Hauterkrankungen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe wirken beruhigend, harntreibend, schleimlösend und krampflösend auf den Organismus. Dieses Kraut sollte aber auf keinen Fall selber gesammelt werden und vor einer Behandlung sollte man einen Arzt konsultieren.

Das Kahle Bruchkraut (Herniaria glabra) stammt aus der Familie der Nelkengewächse und man findet dieses Kraut ursprünglich in Europa, Nordafrika und in Asien.

Das Bruchkraut zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: sie besitzt bis zu 30 cm lange Stängel, ist eine kriechende Pflanze und hat lanzettlich - ovale Blätter. Das Kraut wird von Juni bis September geerntet und verarbeitet.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden kann das Bruchkraut eingesetzt werden und diese sind: bei Blasenkrämpfen, Nierenproblemen (Nierenfunktionsstörungen), Husten, Hauterkrankungen (gerötete Haut und angeschwollene Glieder), bei Herzbeschwerden, Lungenerkrankungen, Blasen- und Nierensteinen, Arthritis und Rheuma, Gelbsucht, Blasenkatarrhen, bei einem schmerzhaften Harndrang, Albuminurie, chronischer Cystitis, Harnröhrenentzündung, Morbus Brighti, Tuberkulose, bei Erkrankungen der Atemwege, Bronchialkatarrhen und bei einer Grießbildung in den Harnwegen. Für die diversen Anwendungen wird das Kraut herangezogen.

Vor einer solchen Behandlung sollte man einen Arzt konsultieren, damit keine Nebenwirkungen auftreten können.

Die Wirkung und Inhaltsstoffe

Die Pflanze enthält Triterpensaponine, Gerbstoffe, Medicagensäure, Hydroxymedicagensäure, Saponin, Flavonoide, Cumarinderivate Herinarin, Gypsogensäure und Umbelliferon und ätherisches Öl.

Diese Inhaltsstoffe wirken harntreibend, blutreinigend, krampflösend, die Wundheilung wird beschleunigt, die Nieren- und Blasenfunktionen werden positiv beeinflusst, die Atemwege werden befreit und das Hautbild kann verbessert werden.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 19.01.2010
Überarbeitet am: 15.04.2016

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