Ohruntersuchung

Mithilfe HNO-ärztlicher Untersuchungen des Ohres kann eine Vielzahl von Erkrankungen im Außen-, Mittel- oder Innenohr erkannt werden. Dem Arzt/der Ärztin stehen mehrere Untersuchungsmethoden zur Verfügung, von der äußeren Begutachtung des Ohrs bis zu Hörtests.

Untersuchung der Ohren Bei Beschwerden im Bereich der Ohren ist eine HNO-Arztpraxis die richtige Anlaufstelle. (Foto by: Wavebreakmedia / Depositphotos)

Schnell-Übersicht

  • Welche Erkrankungen können bei einer Ohrenuntersuchung erkannt werden?
    Mögliche Ursachen für Unwohlsein können eine Entzündung des Außenohres, Verletzung des Trommelfells, eine Mittelohrentzündungen, eine Tubenfunktionsstörung, aber auch Erkrankungen wie Hautkrebs und und unterschiedliche Verletzungen sein.
  • Wie erfolgt eine Ohrenuntersuchung?
    Zuerst wird eine Anamnese erstellt. Dann erfolgt eine Inspektion. Untersucht werden dabei die Ohrmuschel, so wie die Gehörgänge. Möglich ist auch eine Abtastung, eine Otoskopie, Hörtests, sowie eine Röntgenuntersuchung.
  • Was sind die Risiken einer Ohrenuntersuchung?
    Eine Untersuchung der Ohren verläuft in den meisten Fällen völlig risikofrei. Leichte Schmerzen und Unannehmlichkeiten sind aber möglich.

Erkrankungen der Ohren

Ein HNO-Arzt/eine HNO-Ärztin kann mithilfe verschiedener Untersuchungsmethoden verschiedene Erkrankungen des Außen-, Mittel- oder Innenohres erkennen. Folgende Erkrankungen des Ohres können diagnostiziert werden:

Der Heilungsverlauf während einer Erkrankung wird vom HNO-Arzt/der HNO/Ärztin entsprechend begleitet und kontrolliert.

Untersuchungsmethoden

In der Regel erfolgt vor jeder Untersuchung eine ausführliche Anamnese. Dabei wird in einem Gespräch festgestellt, ob es eine Verbindung zu vorhergehnden oder bestehenden Erkrankungen und Zuständen geben könnte.

Danach folgt die Inspektion des Ohres – der Ohrmuschel, des äußeren Gehörgangs und des Trommelfells.

Es stehen dem Arzt/der Ärztin weitere folgende Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Die Palpation oder Tastuntersuchung
  • Die Ohrenspiegelung (Otoskopie)
  • Die Tubenfunktionsprüfung
  • Die verschiedenen Hörtests (siehe Hörtests)
  • Die Röntgenuntersuchung

Ohruntersuchung bei kleinem Jungen Durch HNO-ärztliche Untersuchungen des Ohres können zahlreiche Erkrankungen diagnostiziert werden. (Foto by: Wavebreakmedia / Depositphotos)

Risiken und Komplikationen

Grundsätzlich sind alle genannten Untersuchungen risikofrei.

Allerdings können sie als unangenehm empfunden werden, wenn es sich um Entzündungen handelt, wie etwa eine Mittelohrentzündung.

Muss eine Tubenfunktionsprüfung durchgeführt werden, kann dies Schmerzen verursachen.

Manchmal wird das Entfernen von Fremdgegenständen oder Ohrenschmalz als unangenehm empfunden.

Fazit

Bei Beschwerden im Bereich der Ohren ist eine HNO-Arztpraxis die richtige Anlaufstelle. Der HNO-Arzt/die HNO-Ärztin verfügt über gute Möglichkeiten, eine eventuelle Erkrankung im Ohr zu diagnostizieren und begleitet den Patienten während der Heilphase.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 30.08.2010
Überarbeitet am: 18.02.2020

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