Esche als Heilpflanze

Diese alte Heilpflanze wird bei diversen Blasenleiden, bei Verdauungsproblemen, sowie bei Wasserstauungen im Körper eingesetzt. Die Inhaltsstoffe wirken harntreibend, appetitanregend und abführend. Daher kann sich der Stoffwechsel verbessern und diverse Zivilisationskrankheiten können gelindert werden.

Esche als Heilpflanze Die Heilpflanze Esche hilft den Blutzucker auf natürliche Weise zu senken. (Foto by: filmfoto / Depositphotos)

Diese Pflanze gehört der Familie der Ölbaumgewächse an und man findet diesen Baum in Europa (über Ural) und Südskandinavien. Die Esche hat folgende Merkmale und diese sind: der Baum wird bis zu 30 Meter hoch, er treibt im Frühling aus, er trägt purpurrote Blüten und er hat braune Früchte. Die Blätter, die Samen und die Rinde werden von Mai bis Juli gesammelt und weiterverarbeitet.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden wird die Esche eingesetzt und diese sind: bei einem Blasenleiden, Fieber, Gicht, Wassersucht, Verstopfung, Rheuma, Nierenleiden, Wasserstauungen im Körper, bei Nierenerkrankungen (Blasen- und Nierenleiden), Appetitlosigkeit, Blähungen, erhöhten Blutzucker, Stoffwechselbeschwerden, Diabetes, Bluthochdruck, Insektenstiche und bei Wunden. Für die Herstellung der diversen Heilmedikamente werden die getrockneten Blätter verwendet. Für einen Tee benötigt man zwei Teelöffel Escheblätter und diese werden mit ca. 250 ml Wasser gekocht. Der Tee sollte ca. 5 Minuten ziehen können und man sollte diesen ca. dreimal am Tag verzehren. Es ist aber wichtig, dass man vor einer solchen Behandlung, einen Arzt konsultiert.

Die Wirkung

Diese Heilpflanze hat folgende wertvolle Inhaltsstoffe und diese sind Fraxin, Fraxidin, Flavonoide, Cumarine, Gerbsäure, Glykoside, Bitterstoffe, Harz, Gerbstoffe und ätherisches Öl. Die Esche wirkt harntreibend, abführend, appetitanregend, adstringierend, schweisstreibend, tonisierend, der Blutzucker kann gesenkt werden, der Stoffwechsel kann gestärkt werden, die Herzfunktion kann sich verbessern und generell ist diese Pflanze eine wertvolle Waffe gegen zahlreiche Zivilisationskrankheiten.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 13.01.2010
Überarbeitet am: 08.04.2016

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