Warum Kollagen so wichtig ist

Wer schon einmal etwas von Kollagen gehört hat, kennt es vermutlich aus Werbungen für Shampoo, Hautcremen und weiteren Beauty-Produkten. Dabei kann unser Körper es sogar selbst herstellen. Warum das so wichtig ist und wo es zur Verwendung kommt, erklären wir hier kurz und knapp:

Die vielen Vorteile von Kollagen

Kollagen ist das häufigst vorkommende Protein im Körper. Es ist verantwortlich für die Struktur der Haut und hilft dabei das Blut zu verklumpen.

In den letzten Jahren kennt man es vor allem als Zusatz in Shampoos und Duschgels. Es hat aber auch eine Wichtigkeit in der Ernährung

Was ist Kollagen?

Kollagen gehört zu den wichtigsten Proteinen in unserem System, fungiert es vor allem wie ein Klebstoff, der unsere Knochen, Haut, Organe, Blut und weiteres zusammen hält.

Bei Kollagen werden ganze 16 verschiedene Typen unterschieden. Die wichtigsten sind Typ 1-3.

Typ 1

Diese Art von Kollagen kommt mit 90% am häufigsten in unserem Körper vor und besteht meist aus dichten Ballaststoffen. Es ist verantwortlich für die Hautstruktur, die Knochen, Zähne und die Verbindung zwischen dem Gewebe.

Typ 2

Dieses Kollagen besteht aus weniger dichten Fasern, welche vor allem in elastischem Gewebe und Gelenkknorpeln vorkommt.

Typ 3

Dieser Typ unterstützt die Struktur der Muskeln, der Organe und Arterien.

Mit dem Alter produziert der Körper immer weniger und qualitativ schlechteres Kollagen. Das macht sich vor allem in der Haut bemerkbar, die an Straffheit und Elastizität verliert.

Dem Körper helfen Kollagen herzustellen

Warum Kollagen so wichtig ist Um selbst Kollagen aufzubauen, benötigt unser Körper viele Nährstoffe aus Obst und Gemüse. (Foto by: kurapatka / Depositphotos)

Man kann den Körper ein wenig bei der Herstellung des Kollagens helfen. Eine Möglichkeit ist es auf die Einnahme folgender Nährstoffe zu achten:

  • Vitamin C - Ascorbinsäure
    Große Mengen davon findet man vor allem in Zitrusfrüchten, Paprika und Erdbeeren.
  • Prolin
    Proline findet man in großen Mengen im Weißen von Eiern, Weizenkeimen, Milchprodukten, Kohlgemüse, Spargel und Pilzen.
  • Glycerin
    Glycerine kommen in Schweinehaut, Hühnerhaut, und Gelatine vor.
  • Kupfer
    Dieser Nährstoff kommt vor allen in Organen wie der Leber vor, sowie Muscheln, Nüssen, und dunkler Schokolade.

Kollagenschäden vermeiden

Eine Zufuhr an Kollagen ist meist gar nicht die große Herausforderung. Weitaus wichtiger ist den Körper vor einem Verlust von Kollagen zu schützen. Die drei größten Störfaktoren der Kollagenbildung sind:

  • Zucker
    Ein Übermaß an Zucker hindert das Kollagen, und damit den Körper, sich selbst zu reparieren
  • Zu viel Sonnenlicht
    UV-Strahlen schränken die Produktion von Kollagen im Körper merkbar ein. Zu exzessives Sonnenbaden sollte also vermieden werden.
  • Rauchen
    Neben all den Nebenwirkungen, schaden das Rauchen auch noch dem Kollagen und hindert den Körper so daran Wunden zu heilen und verursacht Falten.

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Autor: Lisa Maria Pichler
Infos zum Autor: Redakteurin bei fitundgesund.at
Erstellt am: 27.02.2020
Überarbeitet am: 27.02.2020

Quellen:

Fitnessportal https://www.healthline.com/health/ways-to-boost-collagen#cilantro (Aufruf: 27.02.2020)

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