Hanf als Heilpflanze

Diese Pflanze wird oftmals als Rauschmittel missbraucht und wird daher illegal angebaut und verwendet. Der Hanf ist nicht als offizielle Arzneidroge zugelassen, aber es gibt einige Präparate, die unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden dürfen.

Hanf als Heilpflanze Hanf ist als offizielle Arzneidroge verboten, einige Präperate dürfen jedoch verwendet werden. (Foto by: agephotography / Depositphotos)

Diese Pflanze wird sehr häufig illegal auf den verschiedenen Teilen der Welt (Indien, Südost-Russland), besonders in Asien angebaut und stammt aus der Familie der Cannabaceae. Es handelt sich um eine einjährige Pflanze, sie wird bis zu 4 Meter groß, besitzt unscheinbare Blüten und gesägte Blätter. Sie wird als Rausch- und Arzneipflanze verwendet. Es ist zu beachten, dass die Verwendung dieser Pflanze, sowie der eigenmächtige Anbau illegal sind und daher unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Das Rauchen (Kiffen) dieser Pflanze kann einige Nachwirkungen (Schwindel, Lachen, Halluzinationen) haben, sowie der Einstieg für härtere Drogen sein.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden kann der Hanf verwendet werden und diese sind: bei HIV- und Tumorerkrankungen, bei Infektionskrankheiten und Stoffwechselstörungen, bei einer Appetitlosigkeit nach einer solchen Behandlung, bei Analgesie, bei starken Schmerzen aller Art, Migräne, Neuralgien und bei Anfallsleiden. Für die Behandlung von diversen Beschwerden werden die weiblichen Blüten (das produzierte Harz in diesen) und das Samenöl verwendet.

Die Wirkung

Die Pflanze enthält Cannabinoide, Delta-9-Tetra-Hydrocannabinol (THC), ätherische Öle, Terpenen, Phenole, Harze und Flavonoide und Sesquiterpenen. Der Hanf hat einer berauschenden, beruhigenden, schmerzstillenden, blutdrucksenkende, krampflösende, antiemetischen, appetitanregenden, antiasthmatischen, antikonvulsiven und analgetische Wirkung auf den Körper. Generell kann das Schmerzempfinden heruntergesetzt werden und diese Pflanze ist besonders bei Tumorbehandlungen, sowie Krebsbehandlungen (während der Chemotherapie gegen Übelkeit und Erbrechen) sehr effektiv.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 19.01.2010
Überarbeitet am: 10.03.2016

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