Beinwell als Heilpflanze

Diese Heilpflanze wurde früher in der traditionellen Medizin öfters verwendet, aber heutzutage ist die äußerliche Anwendung (toxische Inhaltsstoffe) nur noch angebracht. Mit dem Einsatz von dieser, kann man zahlreiche Verletzungen der Muskeln, sowie jene der Knochen behandeln.

BeinwellDie Heilpflanze Beinwell wird vor allem bei Verletzungen der Muskeln und Knochen verwendet. (Foto by: fotokris44 / Depositphotos)

Diese Pflanze gehört zu der Familie der Borretschgewächse (Rauhaargewächse) und diese ist in fast ganz Europa zu Hause. Die Kennzeichen von Beinwell sind folgende: diese Pflanze ist ca. 1,5 m hoch und besitzt glockenförmige Blüten (rotviolett oder gelblich). Die Pflanze blüht von Mai bis September und in den Monaten März, September bis November werden die wichtigen Wurzeln geerntet.

Die Anwendung

Heutzutage wird diese Heilpflanze nur noch äußerlich angewendet, da diese toxische Inhaltsstoffe enthält. Es werden nur das Kraut und die trockenen oder frischen Wurzeln der Pflanze, für die Herstellung der Produkte verwendet. Man setzt diesen bei körperlichen Problemen wie Verletzungen des Bewegungsapparates (Prellungen, Zerrungen, Quetschungen, Verstauchungen, Knochenbrüchen), Gelenksschmerzen (Muskelschmerzen), Hautschäden, Schwellungen, Rheuma, gegen Ekzeme, Krampfadern und Geschwüre und bei anderen Verletzungen des Körpers (durch den Einsatz dieses Krautes kann sich das Gewebe schneller bilden) ein. Man sollte sich im Bezug auf die Anwendung genau informieren und diese Pflanze nur äußerlich anwenden (toxische Inhaltsstoffe). Die verschiedenen Präparate (Salben und Pasten) kann man in der Apotheke erwerben. Besonders empfehlenswert sind Umschläge und diese bestehen aus 100g Wurzeln und ca. einem Liter warmen Wasser. Nach ca. 10 Minuten sollte man diese Mischung absieben und in die entsprechenden Tücher tauchen und auf die Haut legen.

Die Wirkung

Der Beinwell (Wurzeln und Kraut) enthält Schleimstoffe, Gerbstoffe, Allantoin, Rosmarinsäure, Pyrrolizidinalkaloiden (toxisch), Flavonoide, Vitamin B12, Gummi, Stärke, Triterpene, Harz und Alkaloide. Diese Heilpflanze hat folgende positive Wirkungen auf den Körper: sie ist entzündungshemmend, schmerzstillend, granulationsfördernd, die Wundheilung wird gefördert und die Geweberegeneration wird sehr stark (positiv) beeinflusst.


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