8 tolle Mittel bei einem beleidigten Magen

Was tun, wenn der Bauch streikt und schmerzt? Diese Liste an Lebensmitteln kann eine schnelle Besserung unterstützen. Die richtige Ernährung über den Tag kann den großen Unterschied ausmachen.

Was tun, wenn der Bauch streikt und schmerzt? Es gibt zum Glück essbare Hilfe!auchschmerzen Was tun, wenn der Bauch streikt und schmerzt? Es gibt zum Glück essbare Hilfe! (Foto by: HayDmitriy / Depositphotos)

Nach übermäßigem Genuss, Stress, oder dank eines gemeinen Virus, kann der Magen schon ab und an auffällig streiken. Unangenehm genug, wenn es dann die ganze Zeit über knurrt und man dazu noch alle 5 Minuten ein WC aufsuchen muss. Peinlich ist es noch dazu.

Es gilt dabei immer eine allgemeine Regel: Je einfacher das Essen, desto besser. Milchprodukte, Zucker, fettige Süßigkeiten und Alkohol zu meiden. Stattdessen lieber zu einer gesunden und leichten Variante von Nahrungen greifen. Hier eine gute Liste, die helfen kann:

Bananen

Bananen sind großartig, weil sie leicht zu verdauen sind und den Magen nicht stark fordern. Die Frucht mit hohem Ballaststoffgehalt hält das innere System reguliert und hilft bei der Erholung von Durchfall. Auch hilft das Vitamin B6 die Bähungen zu reduzieren und unterstützt die Entspannung der Muskeln mit Hilfe von Magnesium.

Weißbrot

Auch wenn es gegen die ersten Instinkte geht etwas zu essen, wenn der Bauch nichts lange behalten will, kann es die Übelkeit sogar verschlimmern, wenn man nicht etwas zu sich nimmt um die Magensäure aufzusaugen. Es wird demnach empfohlen alle paar Stunden an Stücken von weißem Brot oder Keksen zu knabbern. Diese enthalten Kohlehydrate ohne Fasern, Proteine, oder Fette, welche die Verdauung im Magen zu stark fordern könnten.

Eier

Fetthaltige Quellen von Protein wie Rotes Fleisch oder frittiertes Essen, kann zu einer Übersäuerung im Magen führen. Vor allem wenn man große Mengen vor dem Zubettgehen zu sich nimmt. Eier sind da die klügere und leichter verdauliche Alternative und eine schmackhafte Art an den täglichen Proteinbedarf zu kommen, ohne sich direkt zu Überessen.

Haferflocken

Die Zugabe von Vollkorn kann sowohl den Magen beruhigen, als auch zukünftige Innere Probleme vorbeugen. Lösliche Ballaststoffe ziehen das Wasser aus dem Verdauungstrakt und befördern es durch den Körper. Ein Minimum von 25 bis 35 Gramm an Ballaststoffen täglich sollte ausreichen. Dennoch sollte man es nicht übertreiben! Ansonsten könnte man es verschlimmern.

Tomaten

Präbiotisches Essen kann hilfreich sein die „guten“ Bakterien im Magen aufzufüllen. Durch diese Stimulation wird das Innere Immunsystem gestärkt und mögliche Entzündungen gehemmt und Durchfall verhindert. Ebenso gut dafür eignen sich Zwiebel, Spargel und Gräser.

Süßkartoffeln

Süßkartoffeln sind reich an Calcium, Magnesium  und Kalium und helfen großartig gegen einen aufgeblähten Bauch in dem sie das vorhandene Sodium ausgleichen. Großartige Ergänzungen dazu sind Avocados, Orangen und Spinat.

Ingwer

Ingwertee, Ingwer Nahrungsergänzung, oder Inger Lutschtabletten – Ingwer erfreut sich großer Beliebtheit bei Übelkeit und Erbrechen. Es wird auch oft bei Morgenübelkeit emfpohlen, oder bei Nebeneffekten von Chemotherapien.

Eines sollte man jedoch beachten: Auch wenn Erwachsene Ingwer gut vertragen, sollte es nicht zur Behandlung von Kindern verwendet werden! Diese könnten schlecht darauf reagieren.

Wasser

Zu guter Letzt der ungeschlagene Klassiker. Beleidigte Mägen sind oft das Resultat von Dehydration. Gut funktionieren aber auch ungesüßter Tee, Mineralwasser und gelegenhtlich auch Diät-Cola.

 


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 18.10.2019
Überarbeitet am: 02.06.2020

Quellen:

Lifestyleportal https://www.goodhousekeeping.com/health/diet-nutrition/g4510/what-to-eat-with-an-upset-stomach/

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