Lerchensporn als Heilpflanze

Diese giftige Pflanze wird besonders bei Schleimhautentzündungen des Auges, bei Rheuma und Gicht und bei einer Verdauungsstörung eingesetzt.Der Lerchensporn gilt als Beruhigungsmittel, aber vor einer solchen Behandlung sollte ein Arzt konsultiert werden, weil es sich um eine Giftpflanze handelt.

Lerchensporn als Heilpflanze Die Heilpflanze Lerchensporn ist vor allem aufgrund seiner beruhigenden Wirkung bekannt. (Foto by: ksena32 / Depositphotos)

Schnellfakten über Lerchensporn

  • Inhaltsstoffe
    Der Lerchensporn enthält verschiedene Alkaloide vor allem Bulbocapnin (diese sind giftig).
  • In der Naturmedizin
    Die Pflanze hat eine beruhigende, hypnotische, antidepressive, krampflösende und schlaffördernde Wirkung auf den Körper.
  • In der Botanik
    Der Lerchensporn gehört der Familie der Erdrauchgewächse an und dieser stammt ursprünglich aus Süd- und Mitteleuropa.
  • Weiteres
    Vor allem die Rhizornknolle ist hoch giftig und sollte nicht einegnommen werden.

Welche positiven Wirkungen wurden Lerchensporn nachgesagt?

Früher wurde die Pflanze vor allem für folgende Beschwerden verwendet:

  • Schleimhautentzündungen (Auge)
  • Entzündungen der Atemwege
  • Verdauungsschwäche (Durchfall, Verstopfung)
  • Herzbeschwerden
  • Rheuma
  • Gicht
  • Reisekrankheit
  • Schlafstörungen

Generell wurde diese Heilpflanze als Beruhigungsmittel verwendet (Narkose). Vor einer solchen Behandlung sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden, da diese Pflanze nicht ganz ungefährlich ist.

Zudem können Angstzustände gelindert werden, der Schlaf wird gefördert, Gelenksschmerzen werden vermindert, der seelische Zustand kann sich verbessern und generell wird der gesamte Körper beruhigt und entspannt.

Wann sollte man auf die Verwendung von Lerchensporn verzichten?

Grundsätzlich ist davon abzuraten Lerchensporn in irgendeiner Weise einzunehmen. Das Risiko durch Vergiftungen ist zu hoch und sollte vermeiden werden. Möchte man die Pflanze für homöpathische Mittel verwenden, so ist es ratsam zuvor einen ärztlichen Rat einzuholen um mögliche Risiken genauer zu besprechen.

 

 


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 20.01.2010
Überarbeitet am: 13.07.2020

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