Gartenbohne als Heilpflanze

Diese Giftpflanze wird oftmals als Gemüsepflanze verwendet, aber diese hat auch einige positive Wirkungen auf den Körper. Sie wird besonders bei Hautproblemen, Bluthochdruck und bei Zuckerkrankheiten eingesetzt. Die Inhaltsstoffe der Gartenbohne haben eine harntreibende Wirkung und können den Blutzucker senken.

Gartenbohne Die Gartenbohne wird besonders bei Hautproblemen, Bluthochdruck und bei Diabetes eingesetzt. (Foto by: kzwwsko / Depositphotos)

Diese Pflanze gehört der Familie der Schmetterlingsblütler an und stammt ursprünglich aus Amerika. Die Bohne hat folgende Eigenschaften und diese sind: sie ist ein bekanntes Gartengemüse, wächst entweder buschig oder in die Höhe (kann eine Höhe von 30 bis 400 cm erreichen), trägt weiße, gelbliche oder violette Blüten, ist im rohen Zustand sehr giftig und hat dreizählige Blätter. Die Hülsen und der Samen werden im Herbst gesammelt und weiterverarbeitet.

Die Anwendung

Bei folgenden Beschwerden wird die Gartenbohne eingesetzt und diese sind: bei Hautproblemen (Ausschlägen, Ekzemen, Hautjucken), Blasenproblemen, Diabetes, Ischias, bei einem Nierenleiden (Nierengries, Nierensteine), bei Harnwegserkrankungen, Rheuma, Wassersucht, Ödeme, Bluthochdruck, bei chronischer Gelenkrheumatismus und bei Wassersucht. Besonders die getrockneten Hülsen der Bohne werden für die Behandlung von diversen Erkrankungen verwendet. Für einen Tee benötigt man einen Esslöffel Bohnenhülsen (ohne Samen) und diese werden mit ca. 150 ml Wasser gekocht. Der Tee sollte ca. 15 Minuten ziehen können und man sollte diesen Tee zwei bis dreimal pro Tag aufnehmen.

Die Wirkung

Diese Pflanze bzw. die Bohnenhülsen (Schale) beinhaltet viel Eiweiß, Aminosäuren, Hemicellulosen, Trigonellin, Arginin, Asparagin, Cholin, Lysin, Kieselsäure und Vitamin C, Chromsalz und Mineralstoffe. Die Inhaltsstoffe der Gartenbohne können den Blutzucker senken, sind harntreibend, sind vor allem bei Harnwegerkrankungen sehr empfehlenswert, bei Rheumaerkrankungen und bei Blasenbeschwerden kann die Bohne sehr hilfreich sein.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 18.01.2010
Überarbeitet am: 02.04.2016

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