Frühaufsteher sind glücklicher

Frühaufsteher leben länger. Ganz effektiv nutzen sie ihren Tag schon am frühen Morgen bis in den Abend. Sie sind damit länger wach und schlafen kürzer, als die Morgenmuffel und Spätaufsteher. Steht man bereits um 5 Uhr oder 6 Uhr auf, hat man viel mehr vom Tag. Es verbleibt einfach deutlich mehr Zeit, um etwas zu erledigen und sich in Ruhe die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück nehmen.

Frühaufsteher sind glücklicherLaut Studien sind Frühaufsteher glücklicher und leben sogar länger als Morgenmuffel. (Foto by: vadimphoto1 / Depositphotos)

Warum Frühaufsteher glücklicher sind

1. Mehr Zeit haben

Es gibt ein gutes Gefühl, in der Früh einfach noch Zeit zu haben und nicht hetzen zu müssen, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Dieses gute Gefühl macht glücklich. Die morgendliche Ruhe genießen, dem Vogelgezwitscher zu lauschen oder einfach schon am Morgen Dinge zu erledigen, das gut tut.

2. Den Tag begrüßen

Überzeugte Frühaufsteher wissen, dass es glücklich macht, schon mit den Hühnern aufzustehen und dem Sonnenaufgang entgegenlächeln zu können. Viele haben ihre Rituale, wie sie den frühen Morgen gestalten. Manche lieben einfach einen langen Spaziergang am frühen Morgen, der den Tag einleitet und sehr entspannend wirkt.

3. Weniger Stress

Einige wollen am frühen Morgen einfach alles in Ruhe machen, ohne Stress und Drängelei duschen, die Haare waschen und föhnen, sich pflegen. Sich die Zeit nehmen, um sich mit Körperlotion nach dem Duschen einzucremen.

Ein Traumtagebuch führen und gleich nach dem Aufwachen alle Traumerlebnisse eintragen. Die Haustiere versorgen. Haushaltsaufgaben erledigen, damit der Tag für andere Beschäftigungen zur Verfügung steht.

Jeder Frühaufsteher hat da seinen ganz eigenen Tagesplan und seine speziellen Glücksmomente am Morgen.

4. Sportlich aktiv

Hat man einen Hund als Haustier, so kann man in den Sonnenaufgang hineinspazieren - noch vor dem Frühstück. Oder man kann die Joggingschuhe anziehen und gleich am frühen Morgen seine Laufrunde absolvieren. Das Gefühl zu wissen, schon am Morgen etwas Gutes für seine Gesundheit getan zu haben macht glücklich und zufrieden.

5. Positive Auswirkungen auf unseren Körper

Nach wissenschaftlichen Untersuchungen wirkt das frühe Aufstehen auf die gesamte Lebenseinstellung. Frühaufsteher sind aufgeschlossener und positiver, weniger depressiv und den ganzen Tag über vergleichsweise aktiver.
 
Glücklich am MorgenFrühaufsteher haben mehr vom Tag. (Foto by: racorn / Depositphotos)
 
An der Universität Iowa wurde eine Studie mit 200 Teilnehmern durchgeführt. Das Ergebnis war, dass Frühaufsteher einfach glücklicher sind. Sie kurbeln durch ein Frühstück ihren Stoffwechsel an und neigen dazu, sich mehr zu bewegen. Deshalb haben sie auch im Vergleich weniger Übergewicht.

Wie wird man zum Frühaufsteher?

  • Wer Frühaufsteher werden möchte, sollte zunächst früh ins Bett gehen und sich den Wecker immer um die gleiche Uhrzeit stellen.
  • Nachdem die ersten Male vermutlich schwerer fallen, wird es nach etwa 4 – 7 Tagen immer leichter, die neue Gewohnheit des Frühaufstehens zu etablieren.
  • Es gibt dabei nur ein Geheimnis zu beachten – die Konsequenz. Wer konsequent aus dem Bett kommt wenn der Wecker klingelt, kann sich schon bald zur Gruppe der glücklichen Frühaufsteher hinzu gesellen.
  • Hilfreich ist es, sich etwas Bestimmtes vorzunehmen, wie beispielsweise eine Laufrunde oder ein anderes Ritual am frühen Morgen. Nach einem Monat hat man spätestens die Gewohnheit etabliert und wacht oft schon auf, bevor der Wecker klingelt.


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