Vier häufige Potenz-Killer

Potenzstörungen sind auch heutzutage nichts seltenes mehr. Manchmal kurz, manchmal lang, gibt es dafür die verschiedensten Gründe. Häufig, wenn auch nicht zwingend, liegt es an den vier Auslösern in dieser Liste.

Vier häufige Potenz-Killer Ständiges Rauchen wirkt sich nicht nur auf die Lunge, sondern auch auf den restlichen Körper aus. (Foto by: VitalikRadko / Depositphotos)

1. Rauchen

Das Rauchen ungesund ist, weiß ein jedes Kind. Dennoch können sich viele dem Tabak nicht entziehen und oftmals kommt es zu einer großen Vielfalt an gesundheitlichen Konsequenzen, auch für den Mann.

Statistisch sind Raucher doppelt so oft von Erektionsstörungen betroffen als  Nichtraucher. Die Giftstoffe im Tabak beeinflussen die Blutgefäße auch im Penis und führen so zu Erektionsstörungen. Aber auch das Spermium ist betroffen. Die Tabakstoffe sorgen dafür, dass sich die Spermien verkleinern und schwerer bewegen können. Diese Schäden sind meist nicht mehr rückgängig zu machen und wirken sich sogar bis zum Erbgut aus.

Ein weiterer, guter Grund endlich mit dem Rauchen aufzuhören!

2. Sportarten

Zuerst muss natürlich gesagt sein, dass Sport bewiesener Maßen gesund ist auch auch die Potenz stark fördert. Es gibt jedoch einige Sportarten, bei denen besteht ein gewisses Risiko, dass sie die Potenz schädigen können, wenn sie zu exzessiv und auf längere Dauer hin ausgeführt werden.

Allem voran gehört hierbei das Radfahren erwähnt. Stundenlanges Sitzen auf einem schmalen Sattel drückt schon mal das ein oder andere Gefäß im Körper ab und stört so die Sauerstoffzufuhr im gesamten Genitalbereich. Laut einer Studie der Uni-Klinik in Köln haben vor allem Radfahrer eine Potenzstörung an. Gleiches gilt übrigens auch für das Reiten.

Nicht zuletzt sind auch viele Kampf- und Ballsportarten eine hohe Gefahr für potenzverringernde Verletzungen. Sofern es möglich ist, sollte man hier immer zu einem Genitalschutz für den Schritt greifen, denn ein gezielter Tritt, oder ein mit 100 km/h fliegender Fußball führen immer wieder zu erheblichen Schäden!

Vier häufige Potenz-Killer Zu viel Stress wirkt sich auch auf die Potenz aus. (Foto by: AndrewLozovyi / Depositphotos)

3. Stress

Es ist in vielen Fällen der Erwartungsdruck, den sich meist junge Männer selbst machen, welcher zu einem frustrierenden Erwachen im Bett führt. Dieser Druck kann von vielen Seiten kommen. Entweder in der Arbeit, der Druck im Bett alle Erwartungen zu erfüllen, vielleicht aber auch in der Beziehung allgemein. Was es auch ist, man trägt es über Tage mit sich rum und beeinflusst so die Leistungen des eigenen Körpers.

Natürlich muss nicht jeder Stress gleich zu einer sexuellen Tieflage führen. Dennoch sind oftmals mehr Männer davon betroffen, als sie es zugeben würden. Dabei ist das nichts, wofür man sich schämen müsste.

Oftmals helfen schon einfache Entspannungsübungen, sich wieder besser zu fühlen und etwas von der Last abzulegen. Auch für Männer sind viele Meditationsübungen und auch Yoga geeignet. Wem das peinlich ist, der kann es ja gemütlich zuhause ausprobieren ohne jemandem davon erzählen zu müssen.

4. Krankheiten

In den meisten Fällen hängen Potenzstörungen mit diversen Krankheiten zusammen. So tritt die erektile Dysfunktion oftmals als Symptom vom Krankheiten wie Diabetes, Nierenfunktionsstörungen, Erkrankungen des Nervensystems oder Schilddrüsenerkrankungen.

Aber auch psychische Erkrankungen wie Depressionen können den Körper stark beeinflussen.


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Autor: FitundGesund Redaktion
Infos zum Autor: Medizinredakteure und Journalisten
Erstellt am: 08.09.2020
Überarbeitet am: 16.09.2020

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