Mithilfe von Sport die Libido steigern

Ein gelungenes, aufregendes Sexleben ist vielen Menschen, Frauen wie Männern, wichtig. Kein Wunder, schließlich sind die Zeiten vorbei, in denen Sex nur noch der Fortpflanzung diente – stattdessen kann man mit ihm wunderbar etwas für sein eigenes Wohlbefinden und das der Partnerin / des Partners tun.

Sport steigert die LibidoSport ist nicht nur gesund, auch die sexuelle Lust kann dadurch gesteigert werden. (Foto by: Maridav / Depositphotos)

Was aber, wenn der Funke im Bett aufgrund von insbesondere körperlichen Gegebenheiten nicht mehr so schnell und so häufig überspringt?

Zunächst handelt es sich dabei vielleicht einfach nur um eine temporäre Angelegenheit, aber auf die Dauer ist ein weiterreichender Libidoverlust keine angenehme Angelegenheit.

In manchen Fällen mag diesbezüglich ein Konsum geeigneter Medikamente ratsam sein; doch bei vielen Personen ist er gar nicht unbedingt notwendig, weil die Lösung auch schlicht und ergreifend „(mehr) Sport“ heißen kann.

Auf diese Weise sorgt Sport für eine erhöhte Libido

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach und basiert auf mehreren Wechselwirkungen:

  1. Zunächst einmal werden beim Sport die Sexualorgane besser durchblutet, sie bekommen mehr Sauerstoff und arbeiten dadurch in einem stärkeren Maße.
  2. Dadurch kommt es bei Frauen zu einer erhöhten Ausschüttung von Östrogen, bei Männern von Testosteron und bei beiden gleichermaßen von Endorphinen.
    Diese „Glückshormone“ sorgen dafür dass man sich besser und attraktiver fühlt – in Kombination mit den Sexualhormonen ein Cocktail, der die Lust auf Sex fast immer deutlich erhöht.
  3. Und, last but not least: Ein Plus an Muskeln und Ausdauer erhöht zusätzlich die „grundsätzliche“ Kondition; beide Partner halten einfach länger durch und man kann oft ganz neue Stellungen, die mehr Kraft und / oder Beweglichkeit erfordern, ausprobieren... schöne Aussichten, oder?

Besonders bemerkenswert: Der Effekt auf Männer

Natürlich ist auch für Frauen ein Hormonsystem im Gleichgewicht von großer Relevanz und gerade Frauen über 30 können sich selbst durch regelmäßigen Sport eine wahre Hormonkur verpassen – doch gerade bei Männern sind die sexuelle Potenz und die körperliche Leistungsfähigkeit besonders eng aneinander gekoppelt.

Kurz gesagt: Wer als Mann regelmäßig Sport treibt, profitiert davon verstärkt und kann sein Impotenz-Risiko auf diese Art und Weise um fast ein Drittel senken und eine mögliche Impotenz um einige Zeit nach hinten verlagern.

Zumindest belegen Forschungen der Harvard School of Public Health mit mehr als 30.000 Teilnehmern, dass Männer, die regelmäßig Sport treiben genauso fit sind wie ein fünf Jahre jüngerer Nicht-Sportlier und dass regelmäßiges Joggen (zirka 40 Kilometer pro Woche) den Testosteronwert im Blut deutlich steigen lässt.

Ein weiterer Vorteil: Durch Sport kann man das Körpergewicht reduzieren und somit wiederum etwas für das eigene Hormon-Gleichgewicht tun. Denn in aller Regel gilt die Formel „je höher das Übergewicht, desto geringer der Testosteronspiegel und mit ihm die Libido“. Fazit: Mehr Sport gleich weniger Gewicht gleich eine potenziell höhere Libido.

Aber Achtung: Da Testosteron nur indirekt für die Libido verantwortlich ist, greift ein kurzfristiges Plus an Testosteron auch nur für eine begrenzte Zeit; Langzeit-Effekte lassen sich daher nur auf längere Sicht und regelmäßigen Sport erreichen.

Sport ist Mord – von wegen...

verliebtes Pärchen beim SportUm die Libido zu steigern, ist regelmäßiges Training wichtig. (Foto by: gstockstudio / Depositphotos)

Natürlich bekommt der Libido nicht jede Form von sportlicher Aktivität. Insbesondere extreme Ausdauerleistungen wie ein tägliches Marathon- oder Triathlon-Training sowie Leistungssport-mäßiges Radfahren, Schwimmen, Langlaufen, Kunstturnen, Eiskunstlaufen oder Reiten können sich negativ auf die körperliche Lust auswirken.

Was nichtsdestotrotz nicht bedeutet, dass diese Sportarten im Endeffekt Lustkiller sind, im Gegenteil – man sollte sie nur nicht zu exzessiv ausüben.

Generell wichtig ist auf alle Fälle, dass man regelmäßig, aber nicht bis zum Umfallen trainiert. Ein gut dosiertes Ausdauer- und Muskeltraining, eineinhalb Stunden pro Woche, aufgeteilt auf kleinere Dosen à 30 bis 45 Minuten reicht bereits meist für eine Libidosteigerung aus.

Selbstverständlich ist auch mehr Sport in Ordnung – allerdings brauchen die Muskeln zwei bis drei Tage Zeit zum Regenerieren und der Effekt von Null auf ein mittleres Maß Sport ist deutlich größer als der von einem mittleren Maß Sport auf sehr viel Sport.


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