Anleitung und Tipps für eine erotische Massage

Eine gute erotische Massage ist sowohl für den Masseur als auch für den Massierten ein unvergessliches Erlebnis und kann Abwechslung in das Liebesleben bringen. Kaum etwas anderes eignet sich besser als Auftakt für eine heiße Liebesnacht oder um die Leidenschaft in einer erkalteten Beziehung neu zu entfachen. Für eine gelungene Massage lohnt es sich, einige Tipps zu beherzigen.

erotische MassageEine erotische Massage kann für sinnliche Stunden sorgen. (Foto by: nejron / Depositphotos)

1. Für Ruhe und Entspannung sorgen

Damit Erotik gedeihen kann, benötigt sie Ruhe und Entspannung. Gut geeignet sind ein Wochenende oder der Urlaub. Wichtig ist, bereits im Vorfeld Störungen so gut wie möglich zu eliminieren. Dazu werden Klingel und Telefon abgestellt und Fernsehgerät bleibt ausgeschaltet.

2. Ein heißes Bad zur Einstimmung

Zur Einstimmung auf die Massage kann sich ein heißes Bad bewähren. Somit kann sich der Körper entspannen und es wird eine Atmosphäre geschaffen, in der sich der Partner wohlfühlt.

3. Romantische Stimmung

Gedämpftes Licht und sanfte Musik sorgen für eine romantische Stimmung, in der man die Seele baumeln lassen kann. Die entspannte Atmosphäre kann mit Kerzen verstärkt werden.
 
Der Raum sollte weder zu kühl noch überheizt sein. Die meisten Menschen empfinden Temperaturen um +24°C als angenehm.

4. Sich für den Partner hübsch machen

Wer seinen Partner massiert, sollte sich Mühe mit seiner äußeren Erscheinung geben, um eine erotische Atmosphäre zu schaffen. Frauen haben da beispielsweise mit Hilfe von Dessous weitaus mehr Möglichkeiten als Männer, aber auch die punkten gegenüber ihrer Partnerin mit einer gepflegten Erscheinung.

5. Vorbereitung ist wichtig

Um die entspannte Atmosphäre nicht durch hektisches Suchen und Herumrennen zu stören, empfiehlt es sich, alle benötigten Dinge schon vorher bereitzustellen. Am wichtigsten ist das Massageöl. Öle mit erotischer Wirkung sind zum Beispiel Rosenöl, Ingweröl oder Magnolienöl.
 
Der Duft regt die Sinne an, es entspannt die Muskeln und lässt die Hände des Massierenden wie von selbst über die Haut des Partners gleiten. Für den Intimbereich darf jedoch kein Massageöl verwendet werden, stattdessen ist Gleitmittel auf Wasserbasis geeignet.
 
Daneben werden eigentlich nur noch ein oder zwei flauschige Handtücher benötigt. Vorsichtshalber kann das Leintuch mit einem Badetuch oder einem zweiten Leintuch bedeckt werden, um Ölflecken zu vermeiden.
 
MassageölDie richtige Vorbereitung für eine erotische Massage ist wichtig. (Foto by: tycoon / Depositphotos)

6. Auf zärtliche und sanfte Berührungen achten

Eine erotische Massage bedeutet in erster Linie zärtliche, sanfte Berührungen. Dabei geht es nicht darum Verspannungen zu lösen wie bei einer Massage, die ein Sportler nach einem anstrengenden Wettkampf erhält.
 
Der gesamte Körper wird in die Massage einbezogen. Am besten beginnt man damit, Nacken und Schultern zu massieren, während der Partner oder die Partnerin auf dem Bauch liegt. Die meisten Menschen haben in diesen Bereichen verspannte Muskeln und empfinden eine sanfte Massage als sehr angenehm. Wie viel Kraft dabei als angenehm empfunden wird, ist bei jedem verschieden. Die einen mögen es sanft, andere dagegen lieber etwas härter. Als Massierender wird man sehr schnell merken, ob er oder sie die Massage als angenehm empfindet.
 
Mit dem Massageöl sollte dabei nicht gespart werden. Zum Vorwärmen das Massageöl in die hohle Hand geben und erst dann einmassieren, niemals direkt auf die Haut träufeln.
 
Besonders durch die Massage und Liebkosung der erogenen Zonen, wie Brustwarzen, Nacken, Innenseite der Oberschenkel oder Ohrläppchen kann der Partner oder die Partnerin in Stimmung gebracht werden und die Lust steigern.

7. Körperkontakt für ein schönes Gefühl

Zu einer erotischen Massage gehören unbedingt auch Küsse Streicheln und zärtliche Berührungen am ganzen Körper. Es ist wichtig, während der Massage stets Körperkontakt zu seiner Partnerin oder Partner zu halten.
 
Meist sind die Augen bei einer Massage geschlossen und eine unerwartete Berührung kann ihn oder sie erschrecken und den Zauber der Geborgenheit zerstören.
 
Zum Berühren darf alles bentutz werden, was gefällt: die Haare, Fingerspitzen, die Brüste oder vielleicht eine Feder, die sanft über Rücken oder Bauch streicht.

8. Höhepunkt und Abschluss der erotischen Massage

Die Massage des Genitalbereichs bildet Höhepunkt und meist auch Abschluss der erotischen Massage. Was dabei passiert, ist den beiden Partnern überlassen. Sowohl Frauen als auch Männer mögen es, wenn sie an ihren intimsten Stellen zärtlich berührt und gestreichelt werden. Meist kommt es schon dabei zu einem Höhepunkt. Möglich ist auch die orale Stimulation. Wenn beide es wünschen, kann die erotische Massage auch in ein heißes Liebesspiel bzw. Sex überleiten.

Fazit

Damit die erotische Massage zum Erfolg wird, dürfen beide Partner nicht unter Zeitdruck stehen. Störungen von außen müssen unbedingt vermieden werden, weil sonst die Stimmung verloren geht. Ebenso wichtig ist es, ständigen Körperkontakt zu halten und ganz ungezwungen Zärtlichkeiten auszutauschen.
 
Wer zum ersten Mal eine erotische Massage gibt, darf nicht nervös werden, sondern sollte daran denken, dass er oder sie zwar keine professionelle Masseuse oder Masseur ist, dafür aber den Partner weitaus besser kennt und weiß, was ihr oder ihm gefällt. Falls beim ersten Mal noch nicht alles hundertprozentig klappt, ist das kein Problem, beim nächsten Mal wird es bestimmt noch besser.

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