Drogenscreening

Durch ein Drogenscreening lässt sich ein Drogenmissbrauch nachweisen. Da Drogen- und Medikamentenmissbrauch in unserer Gesellschaft zum Dauerthema mutiert ist, werden Screenings notwendig. Untersucht werden können unter anderem Urin, Blut, Fingernägel oder Haare.

DrogentestDurch ein Drogenscreening lässt sich ein Drogenmissbrauch nachweisen. (Foto by: skonech@aol.com / Depositphotos)

Ein Drogennachweis, bzw. der Nachweis der Abbauprodukte von Drogen, kann aus unterschiedlichen Proben gewonnen werden.

In den meisten Fällen wird folgendes zur Untersuchung herangezogen:

  • Blut
  • Speichel
  • Urin 

Für einen längerfristigen Nachweis werden Fingernägel oder Haare herangezogen. Heutzutage gibt es Verfahren, die ganz schnell und mit wenig Aufwand Drogenrückstände ermitteln können, oder aufwändigere Methoden, die dann den Drogenkonsum genauer nachweisen können.

Durchführung eines Drogenscreenings

Gaschromatografie-Massenspektrometri (GC-MS)

Diese Methode ist sehr beweiskräftig und ermittelt auch niedrige Drogendosen. Allerdings ist die Methode teuer und daher nicht als Drogen-Schnelltest geeignet.

Radioimmunoessay (RIA)

Eine sehr aufwändige und kostspielige Methode, die auf Basis von Eiweißen konzipiert ist, wird heute kaum noch angewendet.

Enzymimmunoessay (EIA)

DrogencreeningBei einem Drogenscreening werden unter anderem Urin, Blut, Fingernägel oder Haare untersucht. (Foto by: motorolka / Depositphotos)

Dies ist eine Drogen-Test-Methode, die schnell einsetzbar ist und mit fluoreszierenden oder farbverändernden Substanzen arbeitet. Mit diesem Drogentest kann vor Ort ein Ergebnis geliefert werden, allerdings ist dies nicht immer einwandfrei.

Fällt ein Ergebnis positiv für den Betroffenen aus, hat das oft folgenschwere Auswirkungen wie Führerscheinentzug oder Arbeitsplatzverlust. Verschiedenen Substanzen auf dem Markt propagieren, den Drogenkonsum verschleiern zu können – Tatsache ist, nur ein Verzicht auf Drogen bringt ein negatives Ergebnis.

Fazit

Alkohol und Drogen sind in unserer Gesellschaft leider ein Dauerthema. Darum verwundert es wenig, dass Drogenscreenings immer häufiger angewendet werden. Dem „Verdächtigen" können verschiedene Proben entnommen werden, wie Blut, Urin, Speichel, Haare oder Fingernägel. Das Endergebnis kann gravierende Folgen für das Leben des Betroffenen haben – darum ist es sinnvoll, die Finger von Drogen jeglicher Art zu lassen.


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