Hilfe bei Mischhaut

Wenn die Haut spannt, unangenehm juckt, glanzlos aussieht, matt wirkt und generell kaum elastisch ist, spricht man von einer trockenen Haut. Betroffen davon kann die ganze Körperpartie sein. Es kann auch gleichzeitig ein Teil fettig und ein teil trocken sein.

Hilfe bei trockener und fettiger Haut Trockene und fettige Haut benötigen besonders viel Pflege. (Foto by: valuavitaly / Depositphotos)

Trockene Haut

Wird ein Körperbereich dem Hauttyp „trockene Haut“ zugewiesen, so heißt dies, dass die Haut an diesen Regionen eine verminderte Talgdrüsenaktivität aufweist. Die Fähigkeit, Wasser zu binden, ist reduziert. Daneben fehlt diesen Hautpartien meistens nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch Fett. Neben einfachen und leicht zu behebenden Ursachen wie zu wenig Wasserzufuhr, ungesunde Lebensweise oder Stress kann sich hinter trockener Haut auch ein medizinisches Problem verbergen.

Das hilft bei trockener Haut

Sollten die Beschwerden stark sein bzw. sich das Hautbild auch bei guter Pflege nicht verbessern bzw. der dringende Verdacht auf eine Neurodermitis oder Psoriasis sind trockene Hautpartien, gefolgt von Juckreiz und Spannungsgefühl, häufige Symptome.

Bevor man also auf eigene Faust gegen trockene Haut vorgeht, sollte man sicher sein, dass keine ursächlichen Erkrankungen zugrunde liegen. Größtes Problem bei trockener, und damit juckender Haut ist der Impuls, sich an den betroffenen Stellen zu kratzen. Dies kann schnell zu Wunden und in Folge zu Entzündungen führen, was die Haut zusätzlich belasten würde.

Krankheitserreger, Keim und Chemikalien hätten zudem leichtes Spiel, in die Haut einzudringen. Dies sollte folglich unbedingt vermieden werden. Abhilfe schaffen hier spezielle Pflegeprodukte, welche in Absprache mit Arzt oder Apothekern auf die Haut aufgetragen werden. Auch eine gesunde Lebensweise kann sich positiv auf den Zustand der Haut auswirken.

Fettige Haut

Der gegenteilige Zustand trockener Haut ist fettige Haut. Dies wird von vielen Menschen als Belastung und Beeinträchtigung wahrgenommen und kann unter Umständen ebenfalls krankheitsbedingte Ursachen aufweisen. Dies sollte vorab von einem Arzt geklärt werden. Auch bei fettiger Haut können einige Körperpartien andere Hauttypen aufweisen. Bei den Hautpartien, bei welchen die Drüsen zu viel Talg, also Körperfett produzieren, spricht man von fettiger Haut.

Gerade die Kopfhaut und das Gesicht sind bei vielen Menschen betroffen; fettige Haut kann aber auch durchaus auch auf dem Rücken und auf der Brust auftreten. Mit fettiger Haut gehen oftmals erweiterte Poren und ein unregelmäßiges Hautbild einher.

Die oberste Hautschicht ist verdickt, Hornschicht und Hautporen sind erweitert. Oftmals wird dadurch die Haut kaum bis schlecht durchblutet und wirkt damit in Folge blass und müde. Durch verstopfte Poren kommt es außerdem vermehrt zu Pickeln und Unreinheiten.

Was bei fettiger Haut hilft

Gesunde Ernährung für schöne Haut Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann dabei helfen, eine schöne Haut zu bekommen. (Foto by: andresr / Depositphotos)

Auch bei fettiger Haut gilt es, eventuell einen Arzt zu konsultieren und eine Therapie einzuleiten. Vor allem bei starker Akne sollte man sich vor Eigentherapien fernhalten und gemeinsam mit einem Arzt eine Lösung finden.

Außerdem sollte man abklären lassen, ob fettige Haut ein Symptom einer anderen, schwerwiegenderen Krankheit ist, oder lediglich durch eine aktuelle, stressige Lebenssituation hervorgerufen wurde.

Auch für fettige Haut gilt:

  • Gesund leben
  • Auf die Ernährung achten
  • Sanfte Pflegeprodukte verwenden
  • Stress so gut wie möglich vermeiden
  • Außerdem sollte man auch von Alkohol, Drogen und Zigaretten Abstand nehmen.

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Autor: Schuster Daniela
Infos zum Autor: Ausgebildete Kosmetik-Körper- und Schönheitspflegerin mit eigenen Studio.
Erstellt am: 26.11.2009
Überarbeitet am: 11.11.2020

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