Allterrainboarding

Was macht ein leidenschaftlicher Snowboarder im Sommer? Ausruhen, Schwimmen oder Wandern? Nein, er ist ebenfalls auf einem Board unterwegs. Nur dass das Board für den Sommer anders aussieht, Allterrainboard heißt und über Stock und Stein fahren kann.

Trendsport AllterrainboardingBeim Allterrainboarding ist ein guter Gleichgewichtssinn gefragt. (Foto by: zagart / Depositphotos)

Allterrainboarding - Sommersport für Wintersportler

Die Idee zu Allterrainboarding kommt aus den USA, wie so viele andere Trendsportarten auch. Dort suchten Snowboarder nach einer Möglichkeit, auch im Sommer ihrem Hobby nachzugehen. Einer der vielen Versuche ein Board zu konstruieren, auf dem man sich wie auf einem Snowboard fühlt, endete schließlich in einem Allterrainboard.

Es dauerte nicht lange, bis das Board, das auf jedem Untergrund zum Einsatz kommen kann, auch in Europa begeisterte Anhänger fand. Bekannt wurde vor allem das so genannte „Grass Board", mit dem der Surfer im Wald genauso gut und sicher fahren kann wie in einer Kiesgrube. Am Strand ist das Board ebenso zuhause, wie auf einem steinigen Hang im Gebirge.

Wie sieht ein Allterrainboard aus?

Im Grunde ist ein Allterrainboard ein Snowboard, das allerdings mit Rädern ausgestattet ist. Die Größe und die Form des Boards sind variabel, je nachdem, für welche Form des Allterrainboarding man sich entscheidet. Auch das Gewicht spielt bei der Form des Decks – so wird das Board in Fachkreisen genannt – eine Rolle. Das Wichtigste aber sind die Achsen, denn die Achsen sind dafür zuständig, wie einfach und sicher ein Allterrainboard gesteuert werden kann.

AllterrainboardAllterrainboarding ist eine gute Mischung aus Snowboarden und einem Skateboarden. (Foto by: jazavac / Depositphotos)

Wer sich ein Allterrainboard zulegen will, der sollte auch immer auf die Federung achten, denn die ist besonders bei Fahrten im Gelände wichtig. Eine gute Federung des Decks ermöglicht ein bequemes Fahren, auch wenn es mal holprig wird. Es gibt die unterschiedlichsten Boards für alle Möglichkeiten des Allterrainboardings.

Decks für die Abfahrten im steilen Gelände sehen anders aus als die Boards für Geländefahrten durch einen Wald. Es ist auch möglich, das Allterrainboard mit einem Lenkdrachen zu kombinieren. Auf diese Weise kann man auch am Strand Kitesurfen.

Wenn man es genau nimmt, dann ist ein Allterrainboard eine gute Mischung aus einem Snowboard und einem Skateboard. Beim Allterrainboarding entsteht allerdings eher das Gefühl, auf einem Snowboard zu stehen, und das ist genau das, was seine Erfinder erreichen wollten.

Allterrainboarding – ein beliebter Trendsport

Hier sehen Sie einen kurzen Fernsehausschnitt über Allterrainboarding:

In Europa etablierte sich die Allterrainboarding Szene Ende der 1980er Jahre. Waren es am Anfang nur einige wenige Snowboarder, die auch im Sommer ihrem Sport nachgehen wollten, so wurden es im Laufe der Zeit immer mehr Menschen, die Allterrainboarding als neue Trendsportart entdeckten.

Heute bieten viele Sportvereine Allterrainboarding an und es gibt mittlerweile auch viele Clubs, in denen die Boarder organisiert sind. Neben dem reinen Freizeitvergnügen gibt es auch internationale Wettbewerbe in unterschiedlichen Disziplinen:

  • Wie beim Snowboarden, so gibt es auch beim Allterrainboarding den Downhill, also den Abfahrtslauf, in dem es primär auf die Zeit ankommt
  • Den Freestyle, bei dem die Boarder waghalsige Sprünge und Tricks zeigen.
  • Der Freeride ist eine Geländedisziplin.
  • Beim Kiting kommt der Lenkdrachen zum Einsatz.

Allterrainboarding ist eine Sportart, die viel Gleichgewichtsgefühl verlangt. Es ist nicht ganz so einfach, sich auf einem relativ schmalen Board zu halten, wenn es durch steiniges und unebenes Gelände geht.


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