Zumba

Der neue Fitnesstrend aus den USA ist jetzt auch in Österreich angekommen und begeistert die Menschen. Zumba bedeutet auf Spanisch so viel wie „Beweg dich und hab Spaß“. Ein effektives Intervalltraining mit mitreißenden, lateinamerikanischen Rhythmen.

Zumba WorkoutZumba macht gute Laune und die Tanzschritte sind einfach, deshalb ist das Workout so beliebt. (Foto by: val_th / Depositphotos)

In den Kursen werden Elemente aus der Aerobic und effektives Intervalltraining mit lateinamerikanischen mitreißenden Rhythmen kombiniert. Ergebnis ist ein effektives Herz-Kreislauftraining, das ungeheuer viel Spaß macht.

Wie ist Zumba entstanden?

Als Erfinder gilt der Kolumbianer Alberto "Beto" Perez. Er ist Personal Trainer und Tanzlehrer. Irgendwann kreierte er Bewegungsfolgen nach heißer „Latin-Music“ und kombinierte sie zu schweißtreibenden Workouts, um mehr Schwung in seine Kurse zu bringen. Ende der 90er Jahre fand das Konzept den Weg in die USA. Seit Jahren tanzen sich Fitnessbegeisterte in amerikanischen Fitness-, Zumbastudios, und Tanzschulen fit. Wie alle erfolgreichen Trends aus Amerika schwappte bald eine große „Zumbawelle“ nach Europa und begeistert nun auch hier die Menschen.

Warum ist das neue Workout so erfolgreich?

In erster Linie, weil es Spaß macht. Es werden keinerlei Vorkenntnisse oder ein bestimmter Fitnessgrad benötigt. Jeder kann sofort mitmachen. Die Abfolge der Schritte ist unkompliziert und wird anfangs in kleinere Abschnitte aufgeteilt, so dass jeder sofort mittanzen kann.

Elemente aus lateinamerikanischen Tänzen wie Salsa, Merengue, oder Samba vermitteln ein tolles Körpergefühl durch weiche, schwingende Bewegungen. Die Musik bringt sofort gute Laune. Oft herrscht in den Kursen regelrechte Partystimmung. Anders als bei klassischer Aerobic wird in einer Zumbastunde keine komplizierte Choreographie aufgebaut. Hier folgt jedes Lied seinem eigenen Rhythmus und die Schrittfolgen sind darauf abgestimmt. Jeder Teilnehmer kann auf seinem persönlichen Level trainieren. Starre Vorgaben bezüglich Intensität und Körperbeanspruchung gibt es nicht.

Was wird für das Training benötigt?

ZumbagruppeZumba bedeutet auf Spanisch so viel wie „Beweg dich und hab Spaß“! (Foto by: Syda_Productions / Depositphotos)

  • Wichtig ist bequeme, atmungsaktive Kleidung, denn das Training kann ganz schön schweißtreibend sein.
  • Ordentliche Sportschuhe, wie auch für Aerobic oder Step-Aerobic üblich, sollten selbstverständlich sein.

Im Handel findet man neuerdings spezielle und sehr stylische Zumbakleidung. Die Shirts und Hosen sehen cool aus und genügen natürlich allen Anforderungen perfekt. Ob man die recht kostspieligen Sachen unbedingt benötigt, sollte jeder selbst nach persönlichen Vorlieben und Geldbeutel entscheiden.

Für alle, die nicht in ein Studio gehen möchten, sondern lieber zu Hause trainieren, bieten Onlinshops alle Zumbaprogramme auf DVD und liefern die für manche Workouts benötigten Toning-Sticks gleich mit. Die passende Musik-CD’s bestellt man am besten auch in darauf spezialisierten Shops oder bei Fachhändlern für Fitnessmusik. Ganz egal, welcher Fitnesstyp man auch ist, einmal vom Zumba-Virus befallen, möchte man gar nicht mehr aufhören.


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