Penisverlängerung und Penisvergrößerung

Vielen Männern kommt er einmal, der Gedanke – ist mein bestes Stück eigentlich groß genug? So manche Penis-Vergrößerungsmittel werden angeboten, von Pillen über Cremes bis zu manuellen maßnahmen und operativen Eingriffen. Was wirklich „hilft“ sollte vorher mit dem Hausarzt oder Urologen besprochen werden.

Penisvergrößerung und PenisverlängerungViele Männer leiden unter Minderwertigkeitskomplexen, da sie glauben ihr Penis sei zu klein. (Foto by: lofilolo / Depositphotos)

Methoden und Möglichkeiten

Einige angebotene Mittel sind mit Vorsicht zu genießen, einige bringen tatsächlich optische Erfolge. Von den meisten Pillen und Cremes sollten Männer lieber Abstand nehmen, diese sind nur teuer und haben keinerlei Wirkung auf die Größe des Penis außer eventuellen unerwünschten Nebenwirkungen. Vorsicht ist beispielsweise geboten, wenn das Produkt mit Slogans wie „Natürliche Penisvergrößerung“ wirbt. Natürlich sind einzig Übungen zur Penisvergrößerung.

Die kostenlose Penisvergrößerung/Penisverlängerung: Jelquing

Diese altüberlieferte Tradition wird auch als „Melkmethode“ bezeichnet und stammt aus dem arabischen und indischen Raum. Der Penis wird manuell gestreckt und gedehnt. Die Penisvergrößerungsübungen werden ein paar Wochen lang, idealerweise mithilfe von Massageöl, durchgeführt. Weitergegeben wird die Methode von Mann zu Mann, darum ist sie in unseren Breiten auch eher unbekannt. Ein Urologe oder Hausarzt weiß vielleicht Bescheid.

Cremes und Medikamente

Grundsätzlich kann man die auf dem Markt angeboten werden in zwei Kategorien einteilen:

  • diejenigen die überhaupt keinerlei Wirkung, lediglich einen Placeboeffekt
  • welche mit einem kurzfristigen, optischen Effekt 

Cremes

In Erotikmärkten können lokal wirkende Cremes erworben werden. Eine optische Umfangvergrößerung kann erzielt werden. Da die Cremes direkt auf den Penis einwirken, sind Nebenwirkungen selten.

Hormonpräparaten

Vorsicht ist bei Hormonpräparaten geboten, insbesondere wenn der junge Mann in der Pubertät ist.

Pillen

Über Penisvergrößerungspillen kann prinzipiell gesagt werden: Sie haben in den meisten Fällen keinerlei Wirkung. Hat man ein Produkt erstanden, egal wo, sollte ein Urologe sich diese Tabletten ansehen, bevor Mann sie einnimmt.

Mechanische Penisvergrößerung/Penisverlängerung

Manch penisvergrößerndes Gerät hat tatsächlich eine Wirkung. Eine Penispumpe beispielsweise erzeugt rund um den Penis einen Unterdruck, welcher zu einem unmittelbaren Anstieg des Blutes in den Penisschwellkörpern sorgt und damit zu einer optischen Umfangzunahme. Vorsicht ist bei zu exzessivem Verwenden der Pumpe geboten, Geweberisse am Penis oder Hämatome können unangenehme Nebenwirkungen sein.

Operative Penisverlängerung/Penisverlängerung

Folgende operative Maßnahmen können den Penis vergrößern, wenn alle anderen Methoden nicht hilfreich sind:

Das Durchtrennen der Penisbänder

Bestimmte Bänder halten den Penis teils unter der sichtbaren Haut fest; diese werden durchtrennt, der Penis rutscht nach vorne und verlängert sich optisch. Doch hier ist größte Vorsicht geboten, nur spezialisierte Chirurgen oder Kliniken sollten aufgesucht werden! Denn es kann zu schlimmen Nebenwirkungen kommen - dem Penis kann nach unsachgemäßer Behandlung die Festigkeit fehlen oder das Ergebnis schlicht unzufriedenstellend sein. Neben den üblichen allgemeinen Risiken einer OP ist mit hohen Kosten zu rechnen, mit bis zu 5.000 Euro kann Mann rechnen.

Das Unterspritzen mit Körperfett

Um den Penis optisch dicker werden zu lassen, besteht die Möglichkeit, ihn mit Eigenfett zu unterspritzen – neben möglichen Entzündungen oder anderen gesundheitlichen Nebenwirkungen kann das Eigenfett im Penis verklumpen oder wandern und wird überdies relativ schnell wieder abgebaut.

Das Einbringen von Silikonimplantaten

Silikonimplantate können in die Schwellkörper eingesetzt werden, die allgemeinen Risiken einer OP sind gegeben. Diese Methode wird an sich bei Potenzstörungen angewendet und mit einer Erregungspumpe kombiniert. Silikon ist gegenwärtig als relativ sicher einzustufen. Auch in diesem Fall sollte der Patient sich unbedingt in die Hände spezialisierter Chirurgen begeben.

Fazit

Gespräch über PenisvergrößerungEine geplante Penisvergrößerung sollte vorher mit dem Hausarzt oder Urologen besprochen werden. (Foto by: megaflopp / Depositphotos)

So mancher Mann denkt sich, er hätte bei den Frauen bessere Chancen, wenn der Penis länger/größer ist. Ursache für dieses Denken ist aber in vielen Fällen nicht der organisch zu kleine Penis, sondern eine psychische Unsicherheit des Mannes. Doch kann diese Fixierung bis zur Selbstisolation führen.

Bevor sich ein Mann unter das Messer legt und sich einer OP unterzieht, mit all ihren Risiken, sollte ein Psycho- oder Sexualtherapeut aufgesucht werden.

Die meisten „Hilfsmittel“ zur Penisvergrößerung/Penisverlängerung sind leider wirkungslos, es wird ein Riesengeschäft mit den „Problemen“ des Mannes getätigt. In jedem Fall ist vor dem Verwenden von Pillen oder Cremes ein Urologe oder der Arzt des Vertrauens zurate zu zeihen.

Alle Ärzte und Urologen (eine Liste aller in Österreich praktizierenden Ärzte und Fachärzte befindet sich auf unserem Gesundheitsportal) überweisen ihre Patienten zu erfahrenen Psycho- oder Sexualtherapeuten, wenn diese ein Missverhältnis zu ihrem Penis haben.

Info: Ein Penis hat im erigierten Zustand eine andere Länge - Frauen interessieren sich erwiesenermaßen nicht für die Länge eines nicht erigierten Penis. Männer müssen in den meisten Fällen also kein Minderwertigkeitsgefühl haben.


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