Frisbee Golf

Am Strand, im Park oder auf Wiesen kann man sie elegant und schwerelos durch die Luft segeln sehen – die bunten Frisbee-Scheiben. Aber hinter dem beliebten Freizeitsport für Jung und Alt steckt viel mehr. Zum Beispiel eine Trendsportart – Frisbee Golf.

Frisbee GolfViel Fingerspitzengefühl ist beim Frisbee Golf gefragt. (Foto by: jarih / Depositphotos)

Frisbee Golf – mit Scheiben einlochen

Die Entstehungsgeschichte der Frisbee Scheiben klingt unglaublich und ist doch wahr. Studenten beobachteten ein paar Kinder dabei, wie sie sich auf der Straße vor der Bäckerei Ma-Frisbie Kuchenformen zuwarfen.

Die Studenten waren überrascht von der Leichtigkeit, mit der die Kuchenformen durch die Luft segelten und kamen auf die Idee, daraus einen Sport zu machen. Die weiter entwickelte Idee waren die heute bekannten und beliebten Scheiben aus Kunststoff, die nach der amerikanischen Bäckerei Frisbee benannt wurden.

Frisbee – vielseitige Scheiben

Während in Europa Frisbee immer noch ein reiner Freizeitsport ist, gilt Frisbee in den USA als eine anerkannte Sportart. Es gibt sogar Frisbee-Profis, die mit dem Werfen der Plastikscheiben ihren Lebensunterhalt verdienen.

Frisbee als Wettkampfsport gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten:

  • Bei Discathon zum Beispiel müssen die Spieler mit zwei Scheiben einen schwierigen Parcours durchqueren.
  • Beim Frisbee-Contest sind schwierige Würfe, Akrobatik und Trickgriffe im Vordergrund.

Als Wettkampfsport ist Frisbee-Golf besonders beliebt.

Frisbee Golf – Geschicklichkeit ist Trumpf

Trendsport Frisbee GolfBeim Frisbee Golf sind es flache Körbe aus Metall, in die es gilt „einzulochen“. (Foto by: deepspacedave / Depositphotos)

Beim Frisbee Golf brauchen die Spieler weder Schläger noch Bälle und erst Recht keine kostspielige Ausrüstung. Hier sind die richtigen Scheiben und viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Die Regeln beim Frisbee Golf sind ähnlich denen des klassischen Golfspiels, nur dass eben nicht auf einem Rasenplatz gespielt wird. Vielmehr sind es flache Körbe aus Metall, in die es gilt „einzulochen“. Gespielt wird Frisbee Golf auf einem Parcours mit neun bis 18 „Löchern", eben jenen flachen Metallkörben, in welche die Frisbee-Scheiben befördert werden müssen.

Jeder Spieler muss mit möglichst wenigen Würfen seine Scheibe in den Korb zu werfen. Je weniger Versuche man braucht, umso besser. Auch beim Frisbee Golf gibt es das klassische einputten.

Wettkampfspieler haben für diesen Parcours verschiedene Scheiben, die sich in Gewicht und Griffigkeit unterscheiden, genauso wie Golfspieler verschiedene Schläger haben. Für ein zielgenaues Einputten kommt zum Beispiel eine besonders dicke und schwere Scheibe zum Einsatz, die nur für kurze Distanzen genommen wird. Die so genannten Driver sind Scheiben, die eine besonders gute Aerodynamik haben und weit geworfen werden können. Gewonnen hat derjenige, der die wenigsten Versuche braucht.

Ist Frisbee Golf schwer zu erlernen?

Frisbee spielen kann im Grunde jedes Kind. Wenn es aber um professionelles Frisbee Golf geht, dann muss man schon viel Geschicklichkeit, taktisches Denken und eben eine ruhige Hand mitbringen, denn so einfach wie es sich anhört, ist Frisbee Golf dann doch nicht.

Wer den Sport ernsthaft betreiben will, der muss viel trainieren, mit dem bloßen Werfen der bunten Scheiben ist es nicht getan. In den USA sind rund 8.500 Mitglieder in Frisbee Golfclubs registriert und es werden immer mehr. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Frisbee Golf Begeisterung auch Europa fest im Griff hat.


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