Wenn Seife die Hände austrocknet

Häufiges und falsches Händewaschen kann die Haut der Hände oft schädigen. Wir haben 6 Tipps, wie man sie schützt und schont und dabei dennoch die Keime und Viren von sich fern hält.

Händewaschen ist wichtig Eine Stoffe in Seifen können die Hände strapazieren und austrocknen. (Foto by: belchonock / Depositphotos)

Mit dem Ausbruch von COVID-19, alias Coronavirus. Ist nun eine Vielzahl an Menschen sehr darauf bedacht sich regelmäßig die Hände zu waschen, so wie es von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfohlen wird.

Das ist auch gut so, schließlich kann das Waschen der Hände eine große Menge an Infektionen verhindern. Jedoch trocknet es oftmals auch die Haut aus, welche sie eigentlich beschützen soll. Mit ein paar Tipps, kann man jedoch die Pflege gut aufrecht erhalten.

Mit lauwarmen Wasser waschen

Mindestens für 20 Sekunden gründlich waschen, dabei den Rücken der Hände, die Finger, den Daumen und alles dazwischen, sowie die Fingernägel, sollten dabei nicht vergessen werden.

Um jedoch Keime und Bakterien gut von den Händen hinunter zu waschen, muss das Wasser nicht brennend heiß sein.

Zur besseren Schonung der Hände reicht lauwarmes Wasser bestens aus. Das Wichtige dabei ist nur vorher die Hände kurz anzufeuchten und erst dann wieder unter das Wasser zu halten, wenn man sich 20 Sekunden lang gründlich mit der Seife eingerieben hat.

Feuchtigkeitsspendende Seife verwenden

Viele Seifen können die Haut stark beanspruchen und verursachen so eine Trockenheit und Risse auf dieser.

Eine Alternative wäre zum Beispiel Seife mit einer cremigen Konsistenz, die oftmals feuchtigkeitsspendend sind. Man sollte auch auf Inhalte wie Glycerin und Lanolin achten.

Vermeiden sollte man hingegen feste Seifen, da diese meist durch ein Bindemittel einen hohen pH-Wert aufweisen, der unnötig die Hände austrocknet. Flüssigseifen sind daher schon einmal grundsätzlich vorzuziehen.

Feuchtigkeitscremen

Sollte die Haut nach dem Waschen keine Feuchtigkeit aufnehmen können, trocknet die Haut leicht aus. Um das zu verhindern, kann man direkt nach dem Händewaschen eine Feuchtigkeitscreme auftragen. Dabei wird eine Creme eher empfohlen als eine Lotion.

Vorteile einer Feuchtigkeitscreme beinhalten:

  • Wiederaufbau und Unterstützung der äußeren Hautschicht
  • verhilft zu einem schützenden Film über der Haut
  • füllt kleinere Risse in der Haut
  • beruhigt die Haut

Empfohlen wird eine Verwendung von Feuchtigkeitscremen nach jedem Händewaschen, vor dem Zubettgehen und wann immer man ein Trockengefühl der Hände spürt.

Handcreme Cremen helfen die Haut wieder mit Wasser zu versorgen. (Foto by: gresey / Depositphotos)

Handschuhe tragen

Vor allem im Winter kann die kalte und trockene Luft schnell die Hände strapazieren. Hat man bereits empfindliche Haut, ist es wichtig diese so gut wie möglich vor der Kälte und eventuell auch Wind, zu schützen.

Eine weitere Verwendung für Handschuhe wäre mit dieser Methode:

  1. Hände für 5 Minuten in Wasser einweichen
  2. eine Feuchtigkeitscreme auftragen
  3. Handschuhe für 1 bis 2 Stunden tragen

Diese Methode kann dabei helfen die Feuchtigkeit auf der Haut zu halten und so den Händen Zeit geben diese ordentlich aufzusaugen.

Hautbalsam

Leidet man Krankheitsbedingt an trockener Haut, kann das Waschen der Hände und das Austrocknen danach sehr anstrengend sein. Eine Möglichkeit danach ist  das Auftragen von Hautbalsam, wie zum Beispiel Vaseline, welches direkt auf die aufgerissene Haut aufgetragen werden kann. Dieses sollte die Haut beruhigen und weitere Schäden möglichst auch verhindern.

Bei tieferen Rissen kann auch ein Sprühpflaster helfen um die Haut der Hände nicht weiter zu beanspruchen.

Händedesinfektionsmittel als Ersatz

Sind die Hände bereits zu rau um sie noch weiter einer ungeeigneten Seife auszusetzen, kann auch für manche Fälle ein Desinfektionsmittel herhalten. Jedoch wird es nicht empfohlen dieses vor dem Essen, nach dem Klo, oder bei starker Verschmutzung anzuwenden.

 


Bewertung: Ø 4,7 (3 Stimmen)

Autor: Lisa Maria Pichler
Infos zum Autor: Redakteurin bei fitundgesund.at
Erstellt am: 23.03.2020
Überarbeitet am: 27.03.2020

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