Die Trauung des Brautpaares

Egal ob standesamtlich oder kirchlich: Die Trauung ist sowohl für das Hochzeitspaar als auch für die versammelten Gäste der Höhepunkt einer jeden Hochzeit. Die Ringe werden ausgetauscht und feierlich werden Braut und Bräutigam vermählt. Eine genaue Planung lässt die Trauung zu etwas Unvergesslichem werden.

TrauungDie Trauung ist der Höhepunkt einer jeder Hochzeit. (Foto by: minervastock / Depositphotos)

Gut gefüllte Sitzreihen, feierliche Kleidung, Eheringe und das Ja-Wort: Die Trauung des zukünftigen Ehepaares ist der Kern einer jeden Hochzeit. Die Ehe wird besiegelt, Eheversprechen werden ausgetauscht, von den Trauzeugen bezeugt und die Ringe werden angesteckt: Das Liebespaar ist offiziell verheiratet. Doch damit die Trauung zu einem unvergesslichen und emotionalen Erlebnis wird, muss der Festakt entsprechend vorbereitet werden.

Die standesamtliche Trauung

Es empfiehlt sich, bereits einige Monate vor der Hochzeit einen Termin beim Standesamt festzulegen, sodass der Termin für diesen Tag reserviert werden kann. Am Tag selbst muss außerdem ein gültiger Lichtbildausweis des Paares und der Trauzeugen vorliegen, sowie die eventuelle Namensänderung geklärt sein.

Nimmt der Bräutigam oder die Braut den Nachnamen des anderen an, wird dies beim Standesamt schriftlich festgehalten.

Außerdem vorliegen muss

  • eine Abschrift aus dem Geburtenbuch der Braut und des Bräutigam
  • ein Staatsbürgernachweis
  • die Meldebestätigung der Stadt, in der das Paar eingetragen ist.

Liegen diese Unterlagen vor, steht der Trauung nichts mehr im Wege. Um die Eheschließung offiziell zu besiegeln, muss jedes Brautpaar sich zunächst standesamtlich trauen lassen. Im Beisein zweier frei gewählter Trauzeugen werden sie einzeln vom Standesbeamten gefragt, ob sie bereit sind, die Ehe miteinander einzugehen.

Die kirchliche Trauung

Nach der offiziellen und gültigen standesamtlichen Trauung kann außerdem eine kirchliche Trauung folgen. Diese haben zwar vor der Behörde keine Rechtsgültigkeit, dienen oft aber als Symbol und gehören zu den Feierlichkeiten dazu. Die Trauung in einer evangelischen oder katholischen Kirche bietet weitaus mehr Gestaltungsfreiheit und Platz für Emotionalität.

Hier können die Reihen der Gäste mit Schleifen, Blumen und Ornamenten dekoriert werden. Es empfiehlt sich, sich auch hier an ein klares Farbmuster zu halten und bereits im Vorfeld die Farben der Dekoration festzulegen, die sich durch die ganze Hochzeitsfeier hindurch ziehen können. Dies kann beispielsweise passend zum Kleid der Braut passieren oder sich an den Jahreszeit orientieren. Viele Paare geben ihrer Hochzeit inoffiziell oder offiziell sogar ein bestimmtes Thema, an das die Farben angepasst werden.

Um den Gästen ein klares Bild des Ablaufs der Trauung zu bieten, können Musikstücke und eventuell gesprochenen Gebeten in einem Programmheft aufgezeigt sein. Befindet sich dies an den Plätzen der Gäste, können sie, wenn gewünscht, die Lieder sogar mitsingen.

Die Ringe

Werden die Ringe, die als Zeichen der Liebe und der Ehe stehen, auf einem traditionellen Ringkissen präsentiert, sollte auch dieses vorher gemeinsam ausgesucht werden. Der Ehering steht stellvertretend für die Liebe und Treue des Ehepartners. Bei der Wahl des passenden Ringes sind Kreativität und Invidividualität keine Grenzen gesetzt. Heute wird bei den Trauringen häufig der Name des Partners und das Datum der Eheschließung eingraviert.

Trauung HochzeitAuch die Trauung muss entsprechend vorbereitet werden. (Foto by: mary_smn / Depositphotos)

In verschiedenen Formen, Farben und Größen gibt es für jeden Geschmack das richtige Ringkissen. So kann es auf die Dekoration abgestimmt oder nach Gefühl ausgesucht werden. Die Ringe werden auf dem Kissen meist mit einer Schleife festgemacht, die erst beim Ringaustausch gelöst wird.

Musik zur Trauung

Je nach Geschmack kann auch die inhaltliche Gestaltung der Trauung sehr variieren. Gibt es beispielsweise begabte Sänger, Geiger oder andere Musiker im Familien- und Freundeskreis, können sie zur musikalischen Gestaltung beitragen. Im Vorfeld sollten Musikstücke jedoch geübt und von allen Beteiligten gemeinsam geprobt werden, damit die Premiere bei der Trauung keine unsauberen Töne oder Unstimmigkeiten enthält. Das Brautpaar sollte gemeinsam mit Freunden oder auch dem Organisten die Liedwahl besprechen und sie an den richtigen Stellen einbauen. So wird die Trauung emotionaler und individueller.

Nach einer individuellen und persönlichen Vorbereitung durch das Brautpaar wird die Trauung für alle Gäste und die Gastgeber zum Höhepunkt der Hochzeitsfeierlichkeiten. Um diesen besonderen Moment festzuhalten, sollte außerdem überlegt werden, ob ein Kameramann oder Fotograf engagiert werden sollte. Dieser hält auf Video oder vielen Fotografien die schönsten Momente der Hochzeit fest. So wird die Trauung zu einem unvergesslichem Erlebnis, an das sich noch lange zurück erinnert werden darf.


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