Einführung der Beikost

Zwischen dem vierten und dem fünften Lebensmonat sollte die Beikost eingeführt werden. Dann bekommt das Baby seine erste Mahlzeit mit dem Löffelchen. Wie das für Mutter und Kind am einfachsten abläuft, dafür gibt es hier ein paar Tipps.

Baby MahlzeitBei der Einführung der Beikost und dem Füttern mit Löffel ist vor allem Geduld gefragt. (Foto by: oksun70 / Depositphotos)

Wie gewöhne ich mein Kind an den Löffel?

Zunächst ist es sinnvoll, dem Kind mittags einen hochwertigen Milchbrei zu füttern. Hier kann die junge Mama auf die Erfahrung der Hersteller von Babykost vertrauen und sich nach den Angaben auf der Packung richten. Der Brei sollte nicht zu fest sein, damit er gut zu schlucken ist.

Wenn das Kind an das Löffelchen gewöhnt wird, brauchen Mutter und Kind ein wenig Geduld. Bitte einfühlsam vorgehen und nicht zu rasch die Löffelchen hintereinander weg füttern. Es empfiehlt sich immer zu warten, bis der kleine Mund wieder leer ist. Wenn das Baby genug hat, dann signalisiert es dies, indem es seinen Mund geschlossen hält oder mit der Zunge den Löffel rausstreckt.

Damit die Kost gut rutscht, benötigt das kleine Kind ein bisschen ungesüßten Tee oder Babywasser zum Trinken. Ein wenig Fruchtsaft mit wenig Säure wie zum Beispiel Birne- oder Marillensaft kann unter den Brei gemischt werden.

Was füttere ich meinem Baby?

BabybreiBirnen- oder Apfelmus schmeckt den Kleinen meist besonders gut. (Foto by: tycoon / Depositphotos)

Die Milchnahrung wird nach und nach abgelöst durch kleine Gaben von Obst und Gemüse.

  • Säurearmes Gemüse wie Kartoffel, Pastinake und Kürbis können schon zu Beginn gefüttert werden.
  • Als Obst eignen sich Bananen sowie Birnen- und Apfelmus für das Alter zwischen vier und fünf Monaten sehr gut.
  • Die Baby-Mahlzeiten können selbst zubereitet oder ein Gläschen füttert werden. Mütter die selbst kochen, sollten darauf achten, dass die Baby-Kost nicht zu faserig ist. Die Babykost muss also gut pürriert werden.
  • Mit Fetten wie Schlagobers oder Butter sollten die Babybreie noch nicht verfeinert werden.
  • Nicht zu süß und nahezu ohne Salz und weitere Gewürze sollten die Mahlzeiten für den kleinen Liebling zubereitet werden. Karotte und Sellerie werden in diesem Alter oft nicht gut vertragen, denn sie besitzen Allergene, auf die der kindliche Darm meist noch nicht eingestellt ist. Auch mit Kohlrabi, Karfiol und Brokkoli sollte die junge Mutter noch bis zum sechsten Monat warten, denn sie könnten Blähungen verursachen.
  • Gut eignet sich Zwieback mit etwas Milch übergossen und mit einer zerdrückten Banane vermischt, dem Kind mit dem Löffelchen gefüttert werden.

Und so geht es weiter mit dem Löffelchen

Ab dem sechsten Monat darf das Baby pürriertes Fleisch bekommen. Das ist für seine Entwicklung wichtig. Auch Nudeln sowie einige neue Obst- und Gemüsesorten stehen jetzt auf Baby's Speiseplan.


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