7 Dinge, die sich in der Schwangerschaft ändern

Die Schwangerschaft ist für die Frau eine ereignisreiche Zeit. Während der Vater des Kindes, ihre Freundinnen und die eigene Familie auch von außen Veränderungen bemerken, spürt die werdende Mutter ihr ungeborenes Kind und die Schwangerschaft auf eine Art und Weise, die höchstens eine andere Mutter jemals verstehen wird. In der Schwangerschaft ändert sich vieles - doch was ist das genau und worauf müssen sich die Frau und ihr Umfeld einstellen?

Schwangerschaft genießenIn der Schwangerschaft ändert sich für die werdende Mutter so einiges. (Foto by: halfpoint / Depositphotos)

1. Morgenübelkeit

Die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft sind die bekannte Übelkeit, die besonders morgens auftaucht. Manche Frauen haben das Glück, gar nicht darunter zu leiden, während andere deshalb den ganzen Tag keinen Bissen essen können. Morgenübelkeit ist normal und gesund - Studien suggerieren, dass gerade Frauen mit Morgenübelkeit gesunde Kinder zur Welt bringen. Vorsicht ist aber geboten, wenn die Schwangere deswegen weder essen noch trinken will oder sich so oft übergibt, dass eine Unterernährung zu befürchten ist.

2. "Kann ich schon so dick sein?"

In den ersten Wochen und Monaten fühlen sich viele werdende Mamas dicker und voller, als sie tatsächlich schon sind. Dieser Eindruck täuscht meistens - so schnell wächst der Babybauch auch wieder nicht. Allerdings liegt es in den Hormonen und ihren Umstellungsprozessen begründet, dass sich Schwangere schon sehr früh dick vorkommen.
 
Wassereinlagerungen im Körper führen dazu, dass sie nicht mehr wie gewohnt in ihre alten Klamotten passen und sich alles eng anfühlt. Umso mehr Motivation hat die werdende Mama, frühzeitig schöne Schwangerschaftsmode zu shoppen...

3. Beschwerden hier, Beschwerden da

Die kleinen und großen Beschwerden und Schmerzen, die während einer Schwangerschaft aufkommen können, sind je nach Frau unterschiedlich.
 
Gerade jüngere Frauen haben weniger Probleme mit schlimmen Rückenschmerzen oder Wassereinlagerungen, während andere Frauen sehr darunter leiden können. Je größer der Babybauch wird, desto größer die körperliche Belastung.
 
Je nachdem, wie das Baby liegt und wie groß es ist, kann es auch sein, dass seine Bewegungen manchmal unangenehm oder schmerzhaft für die Frau sind. Über all diese kleinen und großen Beschwerden sollte die Schwangere zu den Vorsorgeuntersuchungen mit ihrem Gynäkologen sprechen - denn es gibt für alles eine Lösung.

4. Essen für Zwei - aber nur das Richtige!

"Du musst jetzt für Zwei essen" - ein Ratschlag, den Schwangere spätestens dann nicht mehr hören können, wenn sie sowieso schon zugenommen haben und sich Sorgen um die Figur nach der Geburt machen.
 
Eine werdende Mutter muss tatsächlich gar nicht für zwei Personen essen, die Essensmenge reicht bei normaler Ernährung vollkommen aus. Viel mehr kommt es auf die Zusammensetzung und das Vorhandensein bestimmter Mikronährstoffe an:
  • Folsäure beispielsweise ist in den ersten 12 Wochen und auch danach sehr wichtig.
  • Vitamine und Mineralstoffe sollte auch eine nicht schwangere Frau immer ausreichend zu sich nehmen, spätestens jetzt aber erst recht.

Ein Beratungsgespräch zu Beginn der Schwangerschaft beim Gynäkologen kann Aufklärung darüber bringen, welche Veränderungen an der Ernährung jetzt wirklich notwendig sind.

Mann küsst BabybauchEine Schwangerschaft ist für die werdenden Eltern eine ereignisreiche Zeit. (Foto by: Wavebreakmedia / Depositphotos)

5. Schwangere und ihre Launen

Es gibt Tage, an denen kann niemand es der werdenden Mutter recht machen. An anderen Tagen hat sie beste Laune und kommt mit allem und jedem gut zurecht. Diese Launen sind hormonell bedingt und liegen auch darin begründet, dass es solche und solche Tage gibt - eine schwangere Frau, die unter allerlei Beschwerden zu leiden hat, wird sicher nicht immer gute Laune haben.
 
Gerade ihr alltägliches Umfeld sollte darauf vorbereitet sein und es der werdenden Mama nicht übel nehmen, wenn sie einmal einen schlechten Tag hat oder vieles emotionaler auffasst, als es gemeint war.

6. Der Nestbau-Trieb

Einige Wochen oder sogar Monate vor der Geburt fangen Schwangere von ganz alleine an, ihr Zuhause fürs Baby vorzubereiten. Wenige Tage vor der Geburt geht der Nestbau noch einmal ganz intensiv weiter - ein Zeichen dafür, dass das Baby bald kommt.
 
Dieser Nestbau-Trieb ist ganz normal und natürlich und mag zwar für die Familie und den werdenden Vater etwas anstrengend sein, gehört aber dazu. Wenn die Schwangere so weit ist, schürt das außerdem die Vorfreude auf das Baby.

7. Der Essiggurken-Mythos

Gerade in den ersten Monaten der Schwangerschaft, manchmal aber auch noch an einzelnen Tagen im zweiten und dritten Trimester wünschen sich schwangere Frauen sehr seltsame Gerichte und bekommen Lust auf Lebensmittel, die überhaupt nicht zusammenpassen.
 
Vor anderen Lebensmitteln bekommen sie Ekelgefühle und müssen sich schlimmstenfalls übergeben, wenn sie diese nur riechen. Solange der Frauenarzt nichts dagegen hat, darf eine schwangere Frau grundsätzlich alles essen, was sie will und in welcher Kombination sie will. Dass es immer Essiggurken sind, auf die Schwangere plötzlich Lust haben, muss aber längst nicht in jedem Fall so sein...

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